Yeezy

VM für Modeopfer

Gap war in den 90er Jah­ren mal eine Refe­renz in Sachen Visu­al Mer­chan­di­sing, der Kunst der ver­kaufs­för­dern­den Waren­prä­sen­ta­ti­on. Lang ist’s her. Mit dem Abgang des legen­dä­ren CEOs Mickey Drex­ler ging es mit dem Unter­neh­men über 20 Jah­re mehr oder weni­ger berg­ab. Jetzt sorgt der US-Filia­list mal wie­der mit einem Laden für Auf­se­hen: Am New Yor­ker Times Squa­re kann man seit vor­ges­tern Hoo­dies und T‑Shirts aus der Gap-Yee­zy-Balen­cia­ga-Co-op kau­fen.

Mit Kanye West und Dem­na Gva­sa­lia haben sich die Rich­ti­gen gefun­den, um das Ein­kaufs­er­leb­nis zu revo­lu­tio­nie­ren. Die Ware (Sweat­shirts und T‑Shirts, die im Online­shop zwi­schen 160 und 320 Euro kos­ten) wur­den in gro­ße Tex­til­ta­schen gestopft, durch die sich die Kun­den auf der Suche nach der rich­ti­gen Grö­ße durch­wüh­len müs­sen. Es bil­de­ten sich lan­ge Schlan­gen, wie Highsno­bie­ty zu berich­ten weiß.

Das Gan­ze scheint ein­mal mehr ein Test, was Mode­op­fer so alles mit­zu­ma­chen bereit sind. Und – kom­mer­zi­ell gese­hen – ein Beleg dafür, wel­che Zug­kraft Mar­ken ent­wi­ckeln kön­nen, wenn sie es rich­tig machen.

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