Was haben sich die Tillmanns denn dabei gedacht?

Sie  haben drei Sei­ten im aktu­el­len SZ-Maga­zin gekauft. Sofern die Ber­li­ner Mes­se­ma­cher den Lis­ten­preis bezahlt haben, hat das schlap­pe 45.000 Euro gekos­tet. In der redak­tio­nell auf­ge­mach­ten Anzei­ge geht es um Geschich­te und Kon­zept der Pre­mi­um. Und natür­lich spa­ren die bei­den nicht mit Selbst­lob. Ani­ta Till­mann und Nobert Till­mann stinkt es wohl, dass ihre Pre­mi­um in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung seit jeher im Schat­ten von Karl-Heinz Mül­lers Bread & But­ter steht. Abge­se­hen davon, dass dem ganz über­wie­gen­den Teil der SZ-Leser die Ber­li­ner Mode­mes­sen herz­lich schnup­pe sein dürf­ten, haben die bei­den das gar nicht nötig. Denn Ihre Leis­tung ist unbe­strit­ten, die Pre­mi­um eine aner­kannt gute Ver­an­stal­tung mit einem ande­ren, eige­nen Pro­fil. Die Hal­len am Gleis­drei­eck wer­den in der kom­men­den Woche bis auf jeden Qua­drat­zen­ti­me­ter aus­ge­bucht sein und die Besu­cher sich in den Gän­gen drän­gen. Das soll­te Respekts­be­kun­dung genug sein.

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7 Antworten zu “Was haben sich die Tillmanns denn dabei gedacht?

  1. Ver­wun­der­lich ist dabei zunächst die Aus­wahl des Medi­ums. Wer soll mit der Kam­pa­gne in der SZ erreicht wer­den? Der gemei­ne Leser stellt ja kein neu­es Aus­stel­ler­po­ten­ti­al dar und falls das Augen­merk doch auf die Mode­un­ter­neh­mer gerich­tet war, lies­se dies ver­mu­ten, dass nur bei den süd­deut­schen Tex­ti­li­ten ein Aus­stel­ler­man­gel besteht.

    Die Grund­satz­dis­kus­si­on über den Mode­stand­ort Ber­lin hal­te ich für über­holt. Gera­de auf der Pre­mi­um sind nahe­zu alle Top Fashion Ein­käu­fer ver­tre­ten, hier wer­den Vor­kol­lek­tio­nen geor­dert, Bud­gets ver­teilt und Ter­mi­ne ver­ein­bart. Inso­fern ist Ber­lin unbe­strit­ten nicht nur der Sai­son­auf­takt, son­dern auch die Vor­be­rei­tung für die in Düs­sel­dorf und Mün­chen fol­gen­den Orders.

  2. die sz anzei­ge kann ich eben­falls nicht nach­voll­zie­hen.
    aber ich habe bei der letz­ten mes­se auch ne anzei­ge gekriegt – wegen falsch­par­ken.

    lie­be grüs­se an die till­manns. ihr habt alles rich­tig gemacht

    euer würz­bur­ger fan

  3. Alls rich­tig Herr Mül­ler,
    aber war­um wen­den sich die ers­ten Labels schon wie­der ab ?
    Was spielt sich im Moment hin­ter den Kulis­sen ab ?
    War­um sagt kei­ner öffent­lich was ihn zur Zeit in Bezug auf Ber­lin beschäf­tigt ?
    3 Fra­gen auf die uns etli­che Leu­te aus der Bran­che Ant­wort geben könn­ten – aber kei­ner tut es.
    Das Ber­lin unbe­strit­ten die Adres­se für pro­gres­si­ve, jun­ge Labels ,Street­wear und Den­im ist dar­über müßen wir nicht spre­chen.
    Nur das Geschäft wird sicher auch oder gera­de wo anders gemacht und auf eine Inves­ti­ti­on muss auch ein Return on Invest­ment fol­gen und hier­für braucht es ein­fach mehr als Hap­pe­ning – spe­zi­ell im Pre­mi­um Seg­ment.

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