Die Tränen der Sweatshopaholics

War­um sol­len nur die Mode­mar­ken Blog­ger für ihre Zwe­cke nut­zen? Die nor­we­gi­sche Zei­tung aften­pos­ten hat den Spieß umge­dreht und drei bekann­te Fashion Blog­ger nach Kam­bo­dscha geflo­gen, um in einer der dor­ti­gen Fabri­ken zu arbei­ten. Und das erwar­te­te Ent­set­zen aus­ge­löst. Die dar­aus ent­stan­de­ne Doku-Serie “Dead­ly Fashion” dürf­te bei der Ziel­grup­pe eher ankom­men, als wenn CCC-Akti­vis­tin Gise­la Burck­hardt in “Hart aber Fair” gegen Kik & Co. wet­tert. Kostprobe:

Nach­hal­tig – um die­se Voka­bel zu benut­zen – war die Lek­ti­on indes nicht, die Trä­nen, die Anni­ken Jor­gen­sen (Foto: aften­pos­ten) ange­sichts des Elends in Asi­en ver­goss, schnell getrock­net. Auf ihrem Blog freu­te sie sich zuletzt auf ihren Shop­ping-Tripp nach New York.

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Krä­hen gegen Pfau­en – die Mode­me­di­en­re­vo­lu­ti­on geht weiter

Fashion Blog­ger – wir müs­sen drau­ßen bleiben

Wenn das mal kei­nen Shit­s­torm in der Blo­go­sphä­re pro­vo­ziert, Siems Luckwaldt!

Lie­ber Eyan Allen,

Und zum The­ma Nachhaltigkeit:

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