Unnamed file

K5 (2): "80% der Qualität, 50% des Preises"

Und dann war auf der K5 natürlich China in aller Munde. Weitere Quotes vom ersten Tag.

Unnamed file

Vor nicht all­zu lan­ger Zeit war Ama­zon unter den 100 Mil­li­ar­den-Gigan­ten allein auf wei­ter Flur. Inzwi­schen sind etli­che, vor allem chi­ne­si­sche Play­er dazu gekom­men, wie Exci­ting Com­mer­ce-Her­aus­ge­ber und K5-Grün­der Jochen Krisch auf­zeig­te.

Unnamed file

„Wir haben den Auf­bau der chi­ne­si­schen Platt­for­men mit euro­päi­schen Steu­er­gel­dern sub­ven­tio­niert“, so Tarek Mül­ler. Der Abou­tY­ou-Mit­grün­der glaubt, dass die neu­en EU-Zoll­re­geln nicht wir­kungs­los blei­ben wer­den. „Bei 6 Mil­li­ar­den Paketen/Jahr kommt da schnell ein zwei­stel­li­ger Mil­li­ar­den­be­trag an neu­en Steu­er­ein­nah­men zusam­men, der die P&L der Chi­ne­sen belas­ten wird."

Unnamed file

„Wir haben in Euro­pa viel zu lan­ge die Ent­wick­lung igno­riert“, warnt Moo­nie Zhu (eToc Group). „Wir sehen Shein als Bil­lig­ver­triebs­ka­nal und sehen nicht, dass dahin­ter ein kom­plett neu­es, daten­ge­trie­be­nes Betriebs­sys­tem steht.“

Unnamed file

„Heu­te ist in Chi­na jede Mar­ke auf Tik­Tok-Shop“, sagt Dami­an Maib (Genui­ne Com­mer­ce).

Unnamed file

Hua­wei-Mana­ger Cars­ten Senz sieht einen Wan­del unter den chi­ne­si­schen Ver­brau­chern: „Bis vor drei, vier Jah­ren haben die Chi­ne­sen uns Deut­sche bewun­dert. Das hat sich geän­dert.“ Heu­te müs­se man den Deut­schen raten, von den Chi­ne­sen zu ler­nen.

Unnamed file

Shein-Direk­to­rin Chris­ti­na Fon­ta­na pro­mo­te­te den Mar­ket­place von Shein: „Wir wis­sen, wel­che Mar­ken die Kun­den wol­len. Und wir tei­len alle Daten real­time mit unse­ren Mar­ket­place-Part­nern.“

Unnamed file

Mont­blanc ver­treibt sei­ne Pro­duk­te in Chi­na über alle rele­van­ten Markt­plät­ze wie WeChat, T‑Mall und Tik­Tok-Shop, so CDO Marie-The­res Man­gels­dorf. „Die eige­ne Web­site spielt hier als Ver­triebs­ka­nal prak­tisch kei­ne Rol­le.“

Unnamed file

Temu-Exper­te Ed San­der warn­te vor der drit­ten Wel­le der chi­ne­si­schen Platt­form, die mit aus­ge­such­ten Sup­pli­ern jetzt qua­li­ta­tiv höher­wer­ti­ge­re Eigen­mar­ken  ent­wick­le. Xin­pin­mu bie­te „80% der Qua­li­tät von Mar­ken­pro­duk­ten, kos­te aber nur 50%.“