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„Es gibt Dinge, die muss man nicht mit der Öffentlichkeit teilen“, sagt Michael Michalsky

Im öffentlichen Raum werden wir ungefragt zu Fuß-Zuschauern. (…) Sobald es über 25 Grad hat, beginnt die große Hornhaut-Parade. Da laufen Füße herum, bei denen man sich fragt, ob sie seit der WM 2006 keine Pediküre mehr gesehen haben. Und manche Fußsohlen sehen aus, als könnten sie Parkett abschleifen. (…) Flip-Flops sind (…) kein Freifahrtschein für Hornhaut und Schrunden. Wenn deine Fußsohlen aussehen wie der Rücken eines Krokodils, gekreuzt mit einem zehn Jahre gereiften Parmesan, dann sind Sneaker die bessere Entscheidung. Wer seine Füße öffentlich zeigt, sollte ihnen vorher einfach ein bisschen Liebe schenken – das ist Höflichkeit gegenüber allen anderen. Wer seine Füße zeigt, sollte sie behandeln wie sein Gesicht: sauber, gepflegt und präsentabel.

Der Desi­gner in einem Bei­trag von Sabri­na Szameitat und Gre­gor Tholl für die Ham­bur­ger Mor­gen­post.

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