Christoph Lütgert legt in Sachen Kik nach

„Wenn sie Werbeprospekte von Kik lesen, dann haben sie den Eindruck, es handele sich um eine Wohltätigkeitsveranstaltung mit angeschlossener Kleiderkammer“

Der Panorama-Reporter gestern Abend bei Günther Jauch. Laut Lütgert hat sich seit der Ausstrahlung seiner Kik-Story vor zwei Jahren bei dem Textildiscounter nichts geändert. Am kommenden Donnerstag greift Panorama das Thema erneut auf. Um 21.45 Uhr in der ARD.

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Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit Januar 2012 Managing Partner der Personalberatung Hartmann Consultants

6 thoughts on “Christoph Lütgert legt in Sachen Kik nach

  1. Besonders interessant in der Jauch-Sendung war übrigens die Auskunft von Frau Burkhardt, die auf Nachfrage von Jauch nach alternativen, also „fairen“ Anbietern in Stammeln geriet. Diese Firmen kennt praktisch niemand. Wieviele Kunden, die sich bei Primark-Eröffnungen in die Schlangen stellen, kennen auch nur einen einzigen Namen aus der Liste von Femnet oder ähnlichen Einkaufsberatern?

    Grundsätzlich hat Herr Lütgert noch nicht verstanden, dass der Handel als Geschäftsmodell den Verkauf mit möglichst hohen Margen entwickelt hat, und jeder Anbieter sich seine Nische bzw. sein Konzept entwickelt und ständig im Wettbewerb behaupten muss. Mit „fairer“ Mode ist noch keiner groß geworden. Wieviel setzt Hess Natur noch einmal um, 73 Mio p.a.? Platz 86 auf der TWRangliste!

    Übirgens: Lesen bildet: „Reisebericht eines T-Shirts“ sei jedem als Pflichtlektüre empfohlen, der jetzt von skandalösen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie spricht. Die gab es bis vor kurzem auch noch hier in Deutschland.

  2. Herr Lütgert mag in seinen Recherchen zwar im Grund Recht haben (warum wird nur KIK ständig erwähnt und die anderen schwarzen Schafe nur am Rande),um so mehr finde ich es sehr irritierend,dass ausgerechnet der selbsterwählte Rächer der Ausgebeuteten Schleichwerbung für Apple-Produkte betreibt, bei denen auch hinlänglich bekannt ist, unter welchen unsäglichen Bedingungen die Mitarbeiter dort arbeiten müssen. Also bitte, alles im rechten Maß.

  3. Der Bericht über Kik leidet m.E. unter dem kritiklosen Einsatz der elektronischen Medien von Herrn Lütgern. Apple Iphone, Apple Notebook, Geräte also die unter ähnlich bitteren Produktionsbedingungen hergestellt werden aber stolz vor sich hergetragen werden. Kik produziert für die ärmeren Schichten mag man denken, aber Apple presst seine Lieferanten trotz Höchstgewinne aus. Leute des öffentlichen Lebens sollten mal darüber nachdenken, welche Ignoranz sie beim Einsatz dieser Geräte ausstrahlen.

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