Christoph Lütgert legt in Sachen Kik nach

“Wenn sie Werbeprospekte von Kik lesen, dann haben sie den Eindruck, es handele sich um eine Wohltätigkeitsveranstaltung mit angeschlossener Kleiderkammer”

Der Pan­ora­ma-Repor­ter ges­tern Abend bei Gün­ther Jauch. Laut Lüt­gert hat sich seit der Aus­strah­lung sei­ner Kik-Sto­ry vor zwei Jah­ren bei dem Tex­til­dis­coun­ter nichts geän­dert. Am kom­men­den Don­ners­tag greift Pan­ora­ma das The­ma erneut auf. Um 21.45 Uhr in der ARD.

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3 Antworten zu “Christoph Lütgert legt in Sachen Kik nach

  1. Der Bericht über Kik lei­det m.E. unter dem kri­tik­lo­sen Ein­satz der elek­tro­ni­schen Medi­en von Herrn Lüt­gern. Apple Ipho­ne, Apple Note­book, Gerä­te also die unter ähn­lich bit­te­ren Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen her­ge­stellt wer­den aber stolz vor sich her­ge­tra­gen wer­den. Kik pro­du­ziert für die ärme­ren Schich­ten mag man den­ken, aber Apple presst sei­ne Lie­fe­ran­ten trotz Höchst­ge­win­ne aus. Leu­te des öffent­li­chen Lebens soll­ten mal dar­über nach­den­ken, wel­che Igno­ranz sie beim Ein­satz die­ser Gerä­te ausstrahlen.

  2. Herr Lüt­gert mag in sei­nen Recher­chen zwar im Grund Recht haben (war­um wird nur KIK stän­dig erwähnt und die ande­ren schwar­zen Scha­fe nur am Rande),um so mehr fin­de ich es sehr irritierend,dass aus­ge­rech­net der selbst­er­wähl­te Rächer der Aus­ge­beu­te­ten Schleich­wer­bung für Apple-Pro­duk­te betreibt, bei denen auch hin­läng­lich bekannt ist, unter wel­chen unsäg­li­chen Bedin­gun­gen die Mit­ar­bei­ter dort arbei­ten müs­sen. Also bit­te, alles im rech­ten Maß.

  3. Beson­ders inter­es­sant in der Jauch-Sen­dung war übri­gens die Aus­kunft von Frau Burk­hardt, die auf Nach­fra­ge von Jauch nach alter­na­ti­ven, also “fai­ren” Anbie­tern in Stam­meln geriet. Die­se Fir­men kennt prak­tisch nie­mand. Wie­vie­le Kun­den, die sich bei Pri­mark-Eröff­nun­gen in die Schlan­gen stel­len, ken­nen auch nur einen ein­zi­gen Namen aus der Lis­te von Fem­net oder ähn­li­chen Einkaufsberatern? 

    Grund­sätz­lich hat Herr Lüt­gert noch nicht ver­stan­den, dass der Han­del als Geschäfts­mo­dell den Ver­kauf mit mög­lichst hohen Mar­gen ent­wi­ckelt hat, und jeder Anbie­ter sich sei­ne Nische bzw. sein Kon­zept ent­wi­ckelt und stän­dig im Wett­be­werb behaup­ten muss. Mit “fai­rer” Mode ist noch kei­ner groß gewor­den. Wie­viel setzt Hess Natur noch ein­mal um, 73 Mio p.a.? Platz 86 auf der TWRangliste!

    Übir­gens: Lesen bil­det: “Rei­se­be­richt eines T‑Shirts” sei jedem als Pflicht­lek­tü­re emp­foh­len, der jetzt von skan­da­lö­sen Arbeits­be­din­gun­gen in der Tex­til­in­dus­trie spricht. Die gab es bis vor kur­zem auch noch hier in Deutschland.

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