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Passiert: Gottseidank nicht die Frauenquote

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Wenn ich heu­te Zeit hät­te, wür­de ich mich ja zur Frau­en­quo­te aus­las­sen.

Über den Umstand, dass im Mode­busi­ness weit mehr Frau­en als Män­ner arbei­ten, mit Aus­nah­me der Chef­eta­gen.

Über die Tat­sa­che, dass die Zahl der Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen in der Bran­che zunimmt, und demo­gra­fi­sche und nicht zuletzt öko­no­mi­sche Grün­de dafür spre­chen, dass es künf­tig auch ohne Quo­te mehr wer­den.

Über die je nach Stand­punkt cle­ve­re oder den Wäh­ler für dumm ver­kau­fen­de Sym­bol­po­li­tik der CDU, die eine Frau­en­quo­te befür­wor­tet, aber nur für Auf­sichts­rä­te, erst im Jahr 2020 und auch nur als Absichts­er­klä­rung im Par­tei­pro­gramm, also eigent­lich gar nicht.

Über die Quo­ten-Befür­wor­ter, die mit einer Vor­schrift am Sym­ptom her­um­dok­tern, statt sich um die Ursa­chen zu küm­mern, denn tat­säch­lich ist der nied­ri­ge Anteil von Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen doch nur die Fol­ge einer ver­fehl­ten Fami­li­en­po­li­tik, die viel zu wenig für die Kin­der­be­treu­ung tut und die Frau­en statt des­sen mit finan­zi­el­len Anrei­zen aus dem Berufs­le­ben lockt.

Über die skan­da­lö­se Unge­rech­tig­keit, das Geschlecht im Zwei­fel vor die Qua­li­fi­ka­ti­on stel­len und damit eine Dis­kri­mi­nie­rung von Män­nern zulas­sen zu wol­len.

Über die in Talk­shows ger­ne kol­por­tier­ten Ver­schwö­rungs­theo­rien, Män­ner­bünd­nis­se ver­hin­der­ten den Auf­stieg von Frau­en und den gleich­zei­ti­gen Ver­such, den Gesetz­ge­ber für das eige­ne Fort­kom­men ein­zu­span­nen.

Über einen wei­te­ren Ein­griff des Staa­tes in die unter­neh­me­ri­sche Frei­heit, der schon aus grund­sätz­li­chen Moti­ven abzu­leh­nen ist.

Über eine ner­vi­ge Dis­kus­si­on, die von den die Men­schen wirk­lich betref­fen­den Pro­ble­men wie etwa der Bewäl­ti­gung der Euro-Kri­se ablenkt.

Aber ich habe heu­te lei­der kei­ne Zeit.

Bit­te lesen Sie dazu auch:

Die Frau­en vom Forum

Die Jungs vom YPD

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5 Antworten zu “Passiert: Gottseidank nicht die Frauenquote

  1. …und die Frau­en statt des­sen mit finan­zi­el­len Anrei­zen aus dem Berufs­le­ben lockt. Tja da ist schon der Kern der Sache, so wie Sie schrei­ben, haben Sie es nicht ver­stan­den: War­um las­sen sich denn die Män­ner nicht locken? oder gibt es die­se Lock­mit­tel für Män­ner nicht? Kin­der wer­den von Mann und Frau gezeugt. Die volks­wirt­schaft­li­che Leis­tung der Repro­duk­ti­on muss ange­mes­se­nen Nie­der­schlag in der Politk fin­den. Teil­zeit ohne Nach­tei­le für erzie­hen­de Eltern oder pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge, Abschaf­fung des Ehe­gat­ten­split­tings und Aus­bau des öffent­li­chen Care-Sek­tors. Kein Geld? Sor­gen Sie mit dafür dass Steu­er­ge­set­ze so gemacht wer­den, dass aus­rei­chend Steu­ern für das Gemein­wohl ent­rich­tet wer­den.
    Unser Alt-Finaz­mi­nis­ter Schäub­le hat eine ganz unsäg­li­che Figur abge­ge­ben und sein Freund Fried­rich Merz bestärkt ihn dar­in.
    Trotz­dem mein Kom­pli­ment für Ihren Blog, sehr inter­es­sant zu lesen .

  2. Bei dem The­ma neh­me ich mir ger­ne Zeit:

    Wo sind die Frau­en im Auf­sichts­rat un in den meis­ten Vor­stän­den, die kei­ne Kin­der haben?
    Also nicht nur ein The­ma der Kin­der­be­treu­ung!

    War­um soll­ten die Män­ner frei­wil­lig Ihre "Clubs" spren­gen? Ist doch sol viel "inti­mer"
    Also ohne Quo­te kei­ne Chan­cen!

    Wie­viel Qua­li­fi­ka­ti­on und Leis­tung sol­len die Frau­en noch erbrin­gen?

    Noch nicht mal in der Mode­bran­che ist die Stim­me der Frau­en in die­sen Eta­gen gefragt.

    Die Frau­en könn­ten ja eine ande­re Mei­nung haben 😉 Da muss man ja zuhö­ren und wei­ter den­ken.

    Ent­schul­di­gung, aber das The­ma bringt mich auf die Pal­me! Ob die Quo­te hilft oder nicht.. Aber es muss drin­gend etwas pas­sie­ren. Da sind ande­re Län­der viel wei­ter und erfolg­rei­cher.

    Gemein­sam wird auch unse­re Wirt­schaft stär­ker!!!

  3. Scha­de dass Sie heu­te kei­ne Zeit haben. Ist aber viel­leicht bes­ser so.
    Gar nicht aus­zu­den­ken was Ihnen sonst zu die­sem The­ma ein­ge­fal­len wäre…
    Bleibt mir also nur bis 2020 zu war­ten.
    Viel­leicht.

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