Gegessen: Curated Cooking by Profashionals

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Es ist ein Expe­ri­ment. Heu­te ver­su­che ich mich an einer neu­en Rubrik. Unter “Geges­sen” ver­ra­ten Pro­fa­shio­nals-Leser ihre bes­ten Rezep­te. User coo­ked con­tent sozu­sa­gen. Ich ver­traue dar­auf, dass sich guter Geschmack auch auf unse­ren Tel­lern wie­der­fin­det. Mit­ma­chen kön­nen aus­schließ­lich Mode-Pro­fis. Bit­te grund­sätz­lich mit Foto, viel­leicht sogar beim Kochen, dazu bit­te Namen und Funk­ti­on, und in jedem Fall braucht es ein Bild des fer­ti­gen Gerichts. Es muss mir per­sön­lich nicht schme­cken, ich behal­te mir den­noch vor, über die Ver­öf­fent­li­chung zu ent­schei­den. Wir sind ja hier kein Food-Blog. Mal sehen, ob sich genug Leser finden.

Ich gehe mit gutem Bei­spiel vor­an. Hier kommt mein Lieb­lings­re­zept für

MARROKANISCHES ZITRONENHÜHNCHEN

Fol­gen­de Zuta­ten braucht’s:

1 Huhn, idea­ler­wei­se Bio-Qua­li­tät, in min­des­tens 6, bes­ser 8 Tei­le zerlegt

3 Salz­zi­tro­nen, im Ori­ent-Super­markt besor­gen oder selbst machen

16 schwar­ze Oli­ven, entsteint

1 Zwie­bel, kleingehackt

je 3 EL Kori­an­der und Peter­si­lie, kleingehackt

1 Dös­chen Safran (0,1 g)

je ein hal­ber TL getrock­ne­ter Ing­wer, Cumin und Curcuma

5 cl Zitronensaft

Oli­ven­öl

Salz

Pfef­fer

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Ich weiß… Food-Foto­gra­fie sieht anders  aus. Es schmeckt jeden­falls bedeu­tend bes­ser als es aussieht.

Und so geht’s:

Zunächst das Huhn mari­nie­ren. Dazu einen Ess­löf­fel Salz im Zitro­nen­saft auf­lö­sen und Hüh­ner­tei­le damit ein­rei­ben. Min­des­tens eine Vier­tel­stun­de zie­hen las­sen. In der Zwi­schen­zeit Kräu­ter hacken. Ein Drit­tel davon mit den Gewür­zen in etwas Oli­ven­öl mischen, abge­tropf­tes Huhn damit ein­rei­ben und das Gan­ze erneut eine Vier­tel­stun­de zie­hen las­sen, ger­ne auch länger.

Öl in einem schwe­ren Brä­ter bzw. idea­ler­wei­se einer marok­ka­ni­schen Taji­ne erhit­zen, Zwie­bel zart andüns­ten, Huhn dazu (abge­tropft, ohne Lake). Einen Vier­tel­li­ter Was­ser dazu gie­ßen, die hal­bier­ten Salz­zi­tro­nen mit den rest­li­chen Kräu­tern und den Oli­ven dazu tun. Eine Stun­de zuge­deckt bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur kochen. Fertig!

Dazu passt Fla­den­brot oder Cous­cous. Die Salz­zi­tro­nen sind unver­zicht­bar, nur sie geben den per­fek­ten Geschmack. Vor­sicht beim Nach­sal­zen! Essen soll­te man die Din­ger auch bes­ser nicht. Salz­zi­tro­nen sind leicht selbst gemacht, aller­dings braucht das drei Wochen Vor­lauf. Dafür hal­ten sie sich über Mona­te und kön­nen viel­fäl­tig zum Wür­zen ver­wen­det wer­den. Hier steht, wie es geht.

Appe­tit bekom­men? Ich freue mich über wei­te­re Lieb­lings­re­zep­te. Bit­te per Mail an