Zehn Vorschläge für die nächste H&M‑Designer-Kooperation

Die Reso­nanz auf Lan­vin schien ver­hal­te­ner als sonst – zumin­dest in Deutsch­land. Ob es an Elbaz’ Ent­wür­fen lag? Oder läuft sich die Masche lang­sam tot? Schon geis­tert Tom Ford als nächs­ter H&M‑Designer durch die Blo­gos­phe­re. Gähn. Hier zehn Ideen, die wirk­lich Auf­se­hen erre­gen würden:
 
1. Kate Midd­le­ton: Der Hoch­zeits-Hype wird nur noch durch eine H&M‑Kampagne zu top­pen sein. Kates Braut­mo­den- und Evening-Kol­lek­ti­on wäre ein siche­rer Hit und wür­de Fami­lie Wind­sor drin­gend benö­tig­tes Geld in die Kas­se spülen.
 
2. Lady Gaga: Als Mode-Iko­ne eine nahe­lie­gen­de Opti­on. Eine Zusam­men­ar­beit könn­te an feh­len­den Kühl­te­ken in den H&M‑Stores scheitern.

3. Ange­la Mer­kel: Ihre far­ben­fro­he Bla­zer-Linie wäre sicher ein kom­mer­zi­el­ler Erfolg und wür­de H&M über­dies neue Ziel­grup­pen erschlie­ßen (Stich­wort: demo­gra­phi­scher Wandel). 

4. Abba: Sin­gen wol­len sie nicht mehr, aber zu einem Freund­schafts­dienst unter Lands­leu­ten wären Agne­t­ha, Björn, Ben­ny und Anna-Frid womög­lich zu bewe­gen. Der Style ist viel­leicht ein wenig zu Retro. Alter­na­ti­ve: Ikea (Stich­wort: schwe­di­sche Akronyme).

5. Mark Zucker­berg: Der Face­book-Grün­der hat fast 1,9 Mil­lio­nen Freun­de – das ver­spricht ordent­li­che Stück­zah­len für sei­ne H&M‑Sportswear. Nur stil­echt mit Adiletten.

6. Jörg Kachel­mann: Hat sei­nen nach­läs­si­gen Grunge-Look gegen ein unschul­di­ges wei­ßes Sweat­shirt getauscht und mit dem Knast-Auf­ent­halt nicht nur Street Credi­bi­li­ty son­dern auch modisch gewon­nen. Bei der weib­li­chen Ziel­grup­pe scheint er anzu­kom­men (Stich­wort: Must-have).

7. Kim Jong-il: Der nord­ko­rea­ni­sche Dik­ta­tor könn­te H&M für eine über­fäl­li­ge Sym­pa­thie-Kam­pa­gne im Wes­ten nut­zen. Sein Mao-inspi­rier­ter Uni­form-Look wäre der Hit in allen kapi­ta­lis­ti­schen Fuß­gän­ger­zo­nen. Im Gegen­zug erhiel­te H&M als ein­zi­ger aus­län­di­scher Ein­zel­händ­ler die Expan­si­ons­rech­te in Nord-Korea. 

8. Car­la Bruni: Dank H&M bekä­me nicht nur Sar­ko­zy ihre Wäsche zu sehen.

9. Jan-Ole Svens­son: Der lei­ten­de Tele­fo­nist im H&M‑Callcenter in Lön­ne­ber­ga bekommt die Chan­ce sei­nes Lebens. “Bei H&M heißt es immer: Wer kann, der darf.”

10. Bene­dikt XVI: Der Papst trägt Pra­da-Schu­he, kennt sich also aus. Und Jesus Chris­tus selbst ist nicht verfügbar.

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