Jetzt mischt Wikileaks das Modebusiness auf

Naja. Nicht wirk­lich. Und das dürf­te auch nicht der Haupt­zweck von Wiki­leaks wer­den. Aber die Ent­hül­lungs­platt­form hat zwecks Geld­be­schaf­fung einen Web­shop eröff­net, der Assan­ge-Devo­tio­na­li­en anbie­tet: T‑Shirts, Taschen, Caps, Schals bis hin zum Regen­schirm (der hof­fent­lich nicht leakt). Der Shop wird von der deut­schen Social Com­mer­ce-Platt­form Spreadshirt abge­wi­ckelt. Vie­le der Pro­duk­te sind bedruckt mit dem Kon­ter­fei des Wiki­leaks-Grün­ders, der längst den Sta­tus eines Pop­stars erreicht hat und iko­no­gra­fisch in der Liga von Nel­son Man­de­la und Che Gue­va­ra spielt. Wenn man im Netz nach Assan­ge-Shirts goo­gelt, fin­den sich in der Tat hun­der­te von Moti­ven. Offen­bar gibt es das Bedürf­nis, sich mit Wiki­leaks soli­da­risch zu erklä­ren. Wer das tat­säch­lich ernst und nicht nur als hoh­les It-State­ment meint, kann das ab sofort mit dem Kauf eines Ori­gi­nals untermauern.