Mindestlohn? Li Edelkoort fordert den Mindestpreis.

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„Viele Leute kümmert es nicht, dass Menschen zu Tode kommen, damit sie billige Kleidung tragen können. (…) Die europäische Regierung sollte sich um einen Mindestpreis kümmern, damit wir diese Vorgänge stoppen können. (…) Läden sollte es per Gesetz verboten werden, mit unrealistischen Preisen zu handeln.“

Die Trendforscherin im Interview mit Ina Köhler für Style in Progress

profashionals

Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit Januar 2012 Managing Partner der Personalberatung Hartmann Consultants

6 thoughts on “Mindestlohn? Li Edelkoort fordert den Mindestpreis.

  1. Das ist mal eine Ansage! Ich stehe absolut dahinter Frau Edelkoort. Während der Mindestlohn der deutschen Wirtschaft, aus der Sich unserer mittelständischen Unternehmen, enorm schadet würde der Mindestpreis doch in jeder Hinsicht sehr gut tun. Die Wirtschaft wird angekurbelt, Menschenleben werden verschont. Das sollte sofort umgesetzt werden.

  2. nicht sehr realistisch, wie soll denn ein „realistischer“ preis festgelegt werden? sind Aufschlagssätze im Handel von 100 – 180% realistisch???

  3. Die Aufschlagssätze im Handel klingen so horrend….aber bitte hier Vertreterprovisionen, Miete, Personal, Verwaltung, Steuer etc. abziehen. Da bleibt im Verhältnis auch nicht überdrüber viel übrig.
    Das mindert nicht das Problem mit denen, die wirklich zum Hungerlohn Mode herstellen (müssen).
    Es ist nicht notwendig, dass Shirts in Industrieländern um 4,95 EUR verkauft werden (weißes Shirt H&M). Ich bin sicher, dass wenn dieses Shirt 5.95 oder 6.95 kostet, es genauso Anklang findet. Und wenn dieser Euro dort ankommt, wo er soll, wäre das eine sehr große Veränderung.
    Die Marken sind die „Bösen“ (stimmt schon…) -aber der Konsument trägt auch dazu bei (möchte günstig einkaufen und vor allem viel.

  4. ich befürchte, dass deswegen keiner irgendwo in Asien menschengerechter produziert, eher wird er noch mehr verdienen ….

  5. Ich würde eher vorschlagen, dass man so lange einen prozentualen Aufschlag auf jedes Kleidungsstück in ALLEN Preisklassen erhebt, bis die Zustände in den Fertigungsstätten wirklich behoben sind. Zwar sind die Billiganbieter der treibende Faktor, dennoch greifen die Premiummarken auf ähnliche oder sogar identische Fertigungsmethoden zurück.

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