Adrian Joffe erklärt das Geschäftsmodell von Comme des Garçons. Es geht ums Weitermachen können.

„Wir vergessen oft, dass wir ein Modeunternehmen sind. Was unterm Strich herauskommt, war für Rei Kawakubo immer zweitrangig. Nur um weitermachen zu können, ist es wichtig. (…) Von einem Comme-des-Garçons-Kleid verkaufen wir kaum mehr als zehn Stück pro Saison weltweit, vielleicht zwölf. Um zu wachsen, entwickeln wir verschiedene Linien, 15 sind es insgesamt. Wir wachsen horizontal, Unternehmen wie Louis Vuitton dagegen wachsen vertikal. Also garantieren wir der Firma eine Zukunft, indem wir unsere Talente fördern, Junya Watanabe, Tao Kurihara und unsere jüngste Ganryu. Denn wenn Kawakubo eines Tages aufhört, haben wir 700 Mitarbeiter, für deren Lebensunterhalt wir verantwortlich sind. Die Kollektion von Comme des Garçons wird niemand anderer fortführen, aber die Firma wird dank der anderen Designer weiterleben.“

Der Geschäftsführer und Ehemann von Comme des Garçons-Designerin Rei Kawakubo im Gespräch mit Maria Exner für Zeit Online 

Lesen Sie dazu auch: Rei Kawakubo hat Angst vor einem Fashion-Burnout

profashionals

Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit 2012 selbstständig in der Personalberatung. 2016 Gründer von SUITS. Executive Search.

Eine Antwort auf „Adrian Joffe erklärt das Geschäftsmodell von Comme des Garçons. Es geht ums Weitermachen können.

Was ist Deine Meinung dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s