Adrian Joffe erklärt das Geschäftsmodell von Comme des Garçons. Es geht ums Weitermachen können.

“Wir vergessen oft, dass wir ein Modeunternehmen sind. Was unterm Strich herauskommt, war für Rei Kawakubo immer zweitrangig. Nur um weitermachen zu können, ist es wichtig. (…) Von einem Comme-des-Garçons-Kleid verkaufen wir kaum mehr als zehn Stück pro Saison weltweit, vielleicht zwölf. Um zu wachsen, entwickeln wir verschiedene Linien, 15 sind es insgesamt. Wir wachsen horizontal, Unternehmen wie Louis Vuitton dagegen wachsen vertikal. Also garantieren wir der Firma eine Zukunft, indem wir unsere Talente fördern, Junya Watanabe, Tao Kurihara und unsere jüngste Ganryu. Denn wenn Kawakubo eines Tages aufhört, haben wir 700 Mitarbeiter, für deren Lebensunterhalt wir verantwortlich sind. Die Kollektion von Comme des Garçons wird niemand anderer fortführen, aber die Firma wird dank der anderen Designer weiterleben.”

Der Geschäfts­füh­rer und Ehe­mann von Com­me des Gar­çons-Desi­gne­rin Rei Kawa­ku­bo im Gespräch mit Maria Exner für Zeit Online 

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