Wer sind die Reichsten im ganzen Modeland?

Schon wie­der ein Jahr vor­bei. Das neue For­bes-Mil­li­ar­därs-Ran­king ist da:

Der Reichs­te: Aman­cio Orte­ga. Mit einem Ver­mö­gen von 64 Mil­li­ar­den Dol­lar ist der Zara-Grün­der der dritt­reichs­te Mensch der Welt. Seit er sich vor zwei Jah­ren aus dem ope­ra­ti­ven Geschäft offi­zi­ell zurück­zog, ist sein Ver­mö­gen um 26,5 Mil­li­ar­den ange­wach­sen. Dazu zählt sein 60%-Anteil an Inditex sowie ein auf rund 5 Mil­li­ar­den geschätz­tes Immobilienvermögen.

Der Ärms­te: Micha­el Kors. Zusam­men mit Ding Shi­jia (Chef von Anta Sports), Sarah Bla­kely (Spanx) und Dari­usz Milek (Grün­der von CCC), aber die ken­nen ja nur Ein­ge­weih­te. For­bes führt Kors neu in der Lis­te auf Platz 1565 mit einem Ver­mö­gen von gera­de mal einer Mil­li­ar­de. Trotz­dem nicht schlecht für einen, der 1993 mal eine Plei­te hin­ge­legt hat und sich anschlie­ßend u.a. als Juror in Pro­ject Run­way durch­schla­gen muss­te. Es besteht also noch Hoff­nung, Wolf­gang Joop! Hin­ter Kors Erfolg ste­hen Law­rence Stroll und Silas Chou. Die bei­den Inves­to­ren, die in den 90ern auch Tom­my Hil­fi­ger groß gemacht haben und aktu­ell Karl Lager­feld und Pepe Jeans im Port­fo­lio haben, hat­ten 2003 eine Kon­troll­mehr­heit an Kors‘ Fir­ma für 100 Mil­lio­nen Dol­lar gekauft. Heu­te, nach dem Bör­sen­gang, ist sie über 20 Mil­li­ar­den wert.

Die reichs­te Mode-Frau: Miuc­cia Pra­da. Zwar führt For­bes diver­se Erbin­nen der Walton-Fami­ly vor ihr. Aber die 64jährige Pra­da hat als Desi­gne­rin und neu­er­dings Co-CEO selbst ent­schei­den­den Anteil an ihrem 11,1 Milliarden-Vermögen.

Der Jüngs­te: Micha­el Rubin. Wer? Der CEO von Kyne­tic. Wem? Der 41jährige Rubin ist der Grün­der des E‑Com­mer­ce-Dienst­leis­ters GSI, den er 2010 für 2,4 Mil­li­ar­den Dol­lar an Ebay ver­kauft hat. Behal­ten hat er die US-Mode­ket­te Fana­tics, die Flash Sales-Web­site Rue La La und die Shop­ping-Platt­form Shoprun­ner. Alle drei Töch­ter führt er über die Hol­ding Kyne­tic. For­bes schätzt Rubin auf 2,7 Mil­li­ar­den. Der glei­che Jahr­gang wie Rubin ist Anders Holch Povlsen. Der Best­sel­ler-Inha­ber ist laut For­bes 5,3 Mil­li­ar­den schwer, er hat sein Unter­neh­men aller­dings von sei­nem Vater über­nom­men. Neben dem klas­si­schen Mode­ge­schäft tum­melt sich Polvsen in letz­ter Zeit ins­be­son­de­re als Inves­tor im boo­men­den Online Busi­ness. So hat er vie­le Mil­lio­nen in Zalan­do und Asos gesteckt.

Die reichs­ten deut­schen Tex­til­händ­ler: Karl Albrecht und die Fami­lie sei­nes ver­stor­be­nen Aldi-Bru­ders Theo Albrecht mit 25 und 19,3 Mil­li­ar­den. Gefolgt von der Fami­lie Otto (18,4 Mil­li­ar­den) und den Deich­manns (4,9 Mil­li­ar­den). Der reichs­te Nicht-Händ­ler ist übri­gens S.Oliver-Gründer Bernd Frei­er (2,4 Mil­li­ar­den). Obwohl der auch immer mehr zum Ein­zel­händ­ler wird.

Der reichs­te Desi­gner: Miuc­cia Pra­da. Vor Gior­gio Arma­ni. Von wegen Frau­en ver­die­nen weni­ger. Der 79jährige hat mit sei­nen Hosen­an­zü­gen immer­hin ein Ver­mö­gen von 9,9 Mil­li­ar­den Dol­lar ange­häuft. Ralph Lau­ren bringt es auf 7 und Dome­ni­co Dol­ce und Ste­fa­no Gab­ba­na auf jeweils 1,65 Mil­li­ar­den Dollar.

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