@Beijing: Am Gate mit Michalsky

Mitt­woch lie­fen wir uns in der Bar des sty­lis­hen Oppo­si­te House-Hotels über den Weg, heu­te tra­fen wir uns am Flug­ha­fen. LH723, PEK-MUC, 13.20, Gate E28. Zufall und auch wie­der nicht. Seit zwei Jah­ren reist Micha­el Mich­alsky näm­lich regel­mä­ßig nach Chi­na. Dort ent­wi­ckelt er für Kap­pa die Sports­we­ar-Linie PAC. Die­se Woche war er zur Kol­lek­ti­ons­be­spre­chung da.

Die Chi­na-Ver­triebs­rech­te für die ita­lie­ni­sche Sport­mar­ke wur­den vor sechs Jah­ren der Don­gxiang Group über­nom­men. Die ver­kauf­te dort vor­letz­tes Jahr bereist Kap­pa-Ware für umge­rech­net weit über 300 Mill. Euro. Der Inha­ber ist ein frü­he­rer Mana­ger des chi­ne­si­schen Sport­ar­ti­kel­her­stel­lers Li Ning. Mich­alsky-Teil­ha­ber Vol­ker Tiet­gens hat­te den Deal über ehe­ma­li­ge Adi­das-Kon­tak­te Mich­alskys eingefädelt.

Der Ber­li­ner Desi­gner ent­wi­ckelt nicht nur die Pro­duk­te, beim Launch trat er auch in der PAC-Wer­bung auf. Der Spot ist im Mich­alsky-Chan­nel auf You­Tube zu sehen (den Link bekom­me ich von mei­nem Black­ber­ry aus lei­der nicht gesetzt).

Dem­nächst ist Mich­alsky schon wie­der in Peking. Noch im April eröff­net er dort einen MCM-Store. Nach­dem er zuletzt nur noch bera­tend als Crea­ti­ve Advi­sor für die Mar­ke tätig war, steigt Mich­alsky jetzt wie­der ope­ra­tiv in den Krea­tiv­part bei dem ursprüng­lich mal in Mün­chen gegrün­de­ten und der korea­ni­schen Unter­neh­me­rin Sung Joo Kim gehö­ren­den Leder­la­bel ein.

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