Aufrunden bitte! Christian Vater will mit kleinen Cents große Wirkung erzielen.

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“Deutsch­land run­det auf”, heißt die Initia­ti­ve, die Vater ins Leben geru­fen hat. Die Idee ist, beim Ein­kau­fen an der Laden­kas­se zu spen­den, indem man die Sum­me ein­fach auf die nächs­ten zehn Cent auf­run­det. Die Händ­ler sam­meln die Cent­be­trä­ge und füh­ren sie an “Deutsch­land run­det auf” ab. “Wenn nur jeder Zehn­te der 50 Mil­lio­nen Kun­den, die jeden Tag im deut­schen Ein­zel­han­del ein­kau­fen, mit­macht, kom­men 90 Mil­lio­nen Euro im Jahr zusam­men”, erklärt Vater. Das Geld soll zu 100 Pro­zent in sozia­le Ein­rich­tun­gen, in Bil­dung und Umwelt flie­ßen. Die Ver­wal­tungs­kos­ten bezah­len die betei­lig­ten Unter­neh­men über eine umsatz­ab­hän­gi­ge Gebühr. Die Händ­ler müs­sen zudem in die tech­ni­sche Ein­rich­tung der Kas­sen­sys­te­me inves­tie­ren, um eine sau­be­re Abrech­nung zu gewähr­leis­ten. Ges­tern prä­sen­tier­te Vater sei­ne Initia­ti­ve beim Deut­schen Han­dels­kon­gress in Ber­lin. Jetzt dürf­te er ein paar “Fol­lower” mehr haben.

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Seit drei Jah­ren arbei­tet Chris­ti­an Vater an dem Pro­jekt. Der ehe­ma­li­ge Musik­ma­na­ger hat für die Umset­zung des Pro­jekts Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen, Wirt­schafts­prü­fer und IT-Anbie­ter ins Boot geholt. Im Stif­tungs­ku­ra­to­ri­um sit­zen hono­ri­ge Per­sön­lich­kei­ten wie Fritz Pleit­gen und Hen­kel-Auf­sichts­rats­chefin Simo­ne Bagel-Trah, die in Ber­lin auch mit Vater auf der Büh­ne stand. Für die dem­nächst anlau­fen­de Kam­pa­gne hat er “Bot­schaf­ter” wie Til Schwei­ger, Eck­art von Hirsch­hau­sen und First Lady Bet­ti­na Wul­ff ein­ge­spannt. Und er hat, was natür­lich das wich­tigs­te ist, etli­che Ein­zel­händ­ler für die Idee gewin­nen kön­nen. Dar­un­ter nach eige­nen Anga­ben Görtz, Kik, Sinn­Lef­fers, Reno, Dou­glas, Sport­Scheck, Doden­hof, Witt und Depot. Ab dem 1. März 2012 wird man an rund 30.000 Laden­kas­sen in Deutsch­land auf­run­den können.

Mehr Infos unter www.deutschland-rundet-auf.de

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48 Antworten zu “Aufrunden bitte! Christian Vater will mit kleinen Cents große Wirkung erzielen.

  1. trans­pa­renz ??? ein witz hoch 25
    wit­zig das solch eine fir­ma nie­mals ihre eige­nen gehäl­ter offenlegt
    und mehr muss dazu nicht gesagt werden

  2. Wer weiss was TV Wer­bung kos­tet + “Ver­wal­tung ‚Per­so­nal usw usw usw usw” kann sich
    vor­stel­len was da bei übrig bleibt ( :-((( . Und wo die Rest­gel­der ankommen ?

    1. Erst infor­mie­ren, dann Kommentieren…eine leicht zu mer­ken­de Regel, wel­che einem eini­ge Pein­lich­kei­ten erspa­ren kann. Es steht GROSS und BREIT da, dass JEDER Cent zu 100% wei­ter­ge­lei­tet wird und die Kos­ten von den Unter­neh­men getra­gen wer­den. ( z.B. aus dem Wer­be­etat, wel­ches jedes der Unter­neh­men zur Ver­fü­gung hat. )

  3. Solan­ge unse­re Poli­ti­ker (unse­re angeb­li­chen Volks­ver­tre­ter) ihre Koh­le in sol­chen Mas­sen bekom­men und regel­mä­ßig sich die Bezü­ge selbst erhö­hen, Mist bau­en ohne ende dafür nicht mal bestraft wer­den kann und wer­de ich an die­ser Akti­on nicht teilnehmen.Sollte doch der Herr Wul­ff den Anfang machen und sine Bezü­ge die er bis zu sei­nem Lebens­en­de vom deut­schen Steu­er­zah­ler erhält spenden.Es gibt genug Volks­ver­tre­ter die ihre Hän­de gleich mehr­fach auf­hal­ten. Solan­ge noch ein Poli­ti­ker etli­che Neben­ein­künf­te aus ande­ren Tätig­kei­ten erhält kann er kei­ne Poli­tik für das Volk machen.Ich muß den Cent drei­mal umdre­hen um eini­ger­ma­ßen über die Run­den zu kommen.

  4. @Minapendare:
    So sehe ich die Ver­hält­nis­se in Deutsch­land lei­der auch. War es frü­her (1950er, 1960er-Jah­ren) noch üblich, dass ein Ver­die­ner arbei­ten ging, und für die gesam­te Fami­lie genug ver­dien­te, so kann man heu­te davon aus­ge­hen, dass Deutsch­land genau wie der Rest der Welt lang­sam aber ste­tig ver­armt. Hat Marx in sei­nem Werk nicht geschrie­ben, dass “… durch die Ver­elen­dung das Volk zur Revo­lu­ti­on bebracht wird ..”? Anschei­nend sind die Ver­hält­nis­se heu­te immer noch so. Die Ver­elen­dung wird auch mit­hil­fe der Arbeit­s­ar­gen­tu­ren und der Poli­tik betrie­ben. Hel­mut Schmid sag­te im Jahr 1974, als die Kon­junk­tur spür­bar nach­ließ: “Jetzt muss mit dem Zuzug von aus­län­di­schen Men­schen Schluss sein.” Die­se Aus­sa­ge hat er jüngst in einem Inter­view bestä­tigt und noch­mals bekräf­tigt. Eine Gesell­schaft, die Pro­ble­me hat sich selbst zu ernäh­ren, kann sich kei­ne zusätz­li­chen Bür­den auf­las­ten. Wann wer­den dies unse­re ach so christ­li­chen Poli­ti­ker der C‑Parteien end­lich erken­nen. Waren es nicht genau die­se Par­tei­en, die stets für genug “qua­li­fi­zier­ten Zuzug aus Ost­eu­ro­pa” gesorgt haben. Die Puffs und Bor­del­le sind voll davon.

  5. Wenn ich schon als “Bot­schaf­ter” die Namen Til Schwei­ger und Bet­ti­na Wul­ff höre, dann kann man sich schon den­ken, dass das Gan­ze wohl nicht so rich­tig zün­den wird.
    Wie­so ist Herr Vater mir nicht als Musik­ma­na­ger auf­ge­fal­len? Offen­sicht­lich konn­te er in dem Bereich auch kei­ne Akzen­te set­zen. Wei­ter gibt es bei Lidl bereits schon eine Bet­tel­ak­ti­on an den Leer­gut­au­to­ma­ten. Wol­len die ihre Kund­schaft denn jetzt so rich­tig “abwul­f­fen”.
    Die BRD hat seit ihrem Bestehen mehr als genug gespen­det. Jedoch habe ich das Gefühl, dass es sowohl der Mensch­heit als auch den Tie­ren immer schlech­ter geht. Somit sind mir Sinn und Zweck irgend­wel­cher Spen­den nicht klar – und somit zu unterlassen.
    Soll doch der Herr Vater sein Gesamt­ver­mö­gen spenden.

    1. War­um Ihnen Herr Vater noch nicht als Musik­ma­na­ger auf­ge­fal­len ist? Wie vie­le Musik­ma­na­ger ken­nen Sie denn??!

      Herrn Vaters Gesamt­ver­mö­gen ist mit Sicher­heit bei wei­tem nicht so hoch wie die Spen­den­sum­men, die bei sei­nem Pro­jekt zusam­men­kom­men können.

      Der Ham­mer aber ist Ihre Logik mit dem Sinn von Spen­den: Weil es – Ihrem per­sön­li­chen Gefühl nach – den Men­schen immer schlech­ter geht, haben Spen­den kei­nen Sinn???!! Ach nee: IHNEN ist der Sinn nicht klar – und des­halb soll­te man jede Spen­de unterlassen.

      ???????

  6. Den Ansatz des Pro­jek­tes fin­de ich sehr gut. Ich muss bei Pen­ny ein­kau­fen, da ich als Erzie­he­rin mit mei­nem sozia­len Beruf nur wenig ver­die­ne. Nur wie lan­ge muss ich spen­den damit wirk­lich ein loh­nens­wer­ter Betrag zusam­men kommt? Wäre es nicht bes­ser gewe­sen Fir­men zu fin­den, wo nicht gera­de die Unter­schicht zum Ein­kau­fen gezwun­gen ist. Das Geld von die­sen Kun­den zurück zu holen fin­den ich nicht erstrebenswert.

    Mein Vor­schlag wäre Auto­häu­ser, Kraft­fahr­zeug­her­stel­ler oder hoch­wer­ti­ge Fein­kost­ge­schäf­te mit ins Bot zu bekom­men, da bei­bt bestimmt mehr hän­gen. Damit könn­te auch Kin­dern bevor sie voll­jäh­rig wer­den gehol­fen sein.

    Noch viel bes­ser wäre ein Pro­jekt für gerech­te Ent­loh­nung sozia­ler Arbeit. Viel­leicht fin­de ich hier Mitstreiter?

    1. Jeder soll­te ein freu­di­ger Geber sein, ganz egal aus wel­chem sozia­len Hin­ter­grund er kommt. Dies bedarf kei­ner­lei klas­sen­kämp­fe­ri­scher Sozi­al­nei­de­rei. Auch kleins­te Bei­trä­ge hel­fen aus, wenn vie­le mitmachen.Vielleicht kann man das Sys­tem noch ver­bes­sern, daß jeder selbst ent­schei­det, an wen er spen­det ähn­lih wie bei goodsearch.com.

  7. Ich den­ke es gibt Men­schen in Deutsch­land, die bekom­men Gel­der hin­ter­her geschmis­sen, NICHT WAHR HERR WULFF. Dann das Geld was die Grie­chen von uns Deut­schen bekom­men haben. Kin­der, Fami­li­en usw. haben in Deutsch­land kei­ne Chan­ce. Sor­ry aber WO lebe ich?? Was pas­siert mit mei­nem bzw. den Gel­dern des deut­schen Steu­er­zah­lers? Glau­be bin im fal­schen Film hier,.…Denke es ist Zeit mal an UNS zu den­ken von Staats­sei­te aus, dann wäh­re vie­les besser!!!

  8. Abrun­den bitte.
    Die betei­lig­ten Han­dels­ket­ten wer­den wohl kaum die anfal­len­den Kos­ten aus Gewinn­mar­gen und/oder Divi­den­den für Anteils­eig­ner bestreiten.
    Eine gGmbH ist kei­ne Stif­tung und unter­liegt somit auch nicht den übli­chen Kon­troll­me­cha­nis­men nach dem Stif­tungs­recht. Mit ande­ren Wor­ten: Wenn das alles doch weni­ger sozi­al als gewinn­ori­en­tiert aus­ge­rich­tet sein soll­te, geht schlimms­ten­falls die Steu­er- befrei­ung / ermä­ßi­gung ver­lo­ren und die­se Fir­ma erzielt das, was schon dem zukünf­ti­gen Prak­ti­kan­ten in der Stel­len­aus­schrei­bung auf der Inter­net­sei­te ver­spro­chen wird:
    Bezah­lung und damit zu ver­steu­ern­des Einkommen.
    Das alles darf dann jeder Kun­de der betei­lig­ten Unter­neh­men bezah­len, selbst wenn er nicht auf­run­det, denn man kann getrost davon aus­ge­hen, dass bei dem knall­har­ten Wett­be­werb des Ein­zel­han­dels, sicher­lich kei­ne Fir­ma etwas ver­schen­ken kann.
    Nein, ich möch­te weder mit­tel­bar und schon gar nicht unmit­tel­bar an den Kos­ten für Vaters Fir­ma mit all ihren mög­li­chen Ein­rich­tun­gen wie Immo­bi­li­en, Geschäfts­wa­gen oder Prak­ti­kan­ten­stel­len betei­ligt werden.
    Wenn ich die Eltern AG för­dern möch­te, dann spen­de ich direkt, schließ­lich will ich dann den Kids und den Eltern hel­fen, nicht gleich­zei­tig dem Tank­wart Chris­ti­an Vaters einen Obu­lus zukom­men lassen.
    Wenn Waren ins­ge­samt bil­li­ger blei­ben weil kei­ne Spen­den­kos­tenzwangs­ab­ga­ben geleis­tet wer­den müs­sen, dann ist damit jedem sozi­al benach­tei­lig­ten Jugend­li­chen gehol­fen. So vie­le Mit­tel- und Ober­schicht­ler wer­den wohl nicht bei KIK ein­kau­fen. Frau Poth mal ausgenommen.Deshalb:
    Abrun­den bitte.

    1. Kran­kes Deutsch­land, es geht hier um maxi­mal 9 Cent und vie­len hier reicht es noch nicht mals nichts zu spen­den, nein sie müs­sen es auch noch schlecht reden.

  9. Als Bür­ge­rin die­ses Staa­tes, aus einer geho­be­nen Mit­tel­schicht stam­men­den Per­son und durch die Miß­wirt­schaft im sozia­len Bereich seit vie­len Jah­ren immer schlech­ter bezahl­ten Dipl.-Soz.Päd. und Erzie­he­rin, möch­te ich fol­gen­des zu Ihrem Pro­jekt Herr Chris­ti­an Vater anmerken.
    Es ist für mich nicht nach­voll­zieh­bar, wie aus­ge­rech­net KIK oder Lidl, die dafür bekannt sind, dass sie Men­schen aus­beu­ten, unter­be­zah­len und schlecht behan­deln, aus­ge­rech­net für Ihr Pro­jekt als Spen­den­ein­neh­mer fungieren.
    Wäre Schle­cker nicht plei­te gegan­gen, wäre er sicher auch auf Ihrer Liste.
    Wol­len sich die­se Fir­men einen Platz im “Sozia­len Him­mel” schaffen.
    Sind wir wie­der im Mit­tel­al­ter gelan­det, wo Luther die Abschaf­fung der Ablaß­zah­lun­gen for­der­te und erreichte?
    Es ist wider­lich, wie Men­schen ver­su­chen, ande­re noch mehr aus­zu­beu­ten und sich damit auch noch einen Namen in der Öffent­lich­keit schaffen.
    Und was Ihr Wer­be­bild mit dem täto­wier­ten Mann betrifft-dies ist für Deutsch­land kein Vor­bild für sei­ne Kin­der und Jugend­li­chen, son­dern ein Armutszeugnis!

    1. Lie­be Annemarie
      .“Es ist für mich nicht nach­voll­zieh­bar, wie aus­ge­rech­net KIK oder Lidl, die dafür bekannt sind, dass sie Men­schen aus­beu­ten, unter­be­zah­len und schlecht behan­deln, aus­ge­rech­net für Ihr Pro­jekt als Spen­den­ein­neh­mer fungieren.”
      An ihrer Stel­le wür­de ich mir über­le­gen, was ich da von mir gebe. Das sie schrei­ben, Lidl wür­de Men­schen aus­beu­ten, unter­be­zah­len und schlecht behan­deln zeugt für mich ein­deu­tig von Unwis­sen­heit Ihrer­seits. Oder kön­nen sie das ein­deu­tig beweisen ?.

  10. Guten Tag,eine sehr gute Idee im Grun­de aber lei­der wird hier wie­der mal nicht unse­ren ael­te­ren Men­schen geholfen,die es doch auf Grund hres Alters doch lei­der sehr oft auf Hil­fe ange­wie­sen sind.Mir kommt es so vor das vie­le “Macher” ein­fach nie ael­ter und krank werden.

  11. @ Münch­ner Kindl

    Ich habe erst heu­te von der Akti­on “BITTE AUFRUNDEN” erfah­ren und war zunächst erstaunt, wie ein­fach und schein­bar wohl­ge­meint die Idee ist.
    Wie kann etwas kom­mer­zi­ell sein oder in irgend­ei­ner­wei­se mani­pu­la­tiv, wenn es pro Ein­kauf um maxi­mal 9 Cent geht, damit kann man nie­man­den “übers Ohr hau­en”, oder?
    Die wol­len doch wirk­lich nur hel­fen, oder?
    Bin ich ein schlech­ter Mensch, wenn ich an der Kas­se nicht auf­run­de, nur weil ich vor­her über Hin­ter­grün­de auf­ge­klärt wer­den möchte ?
    Nach­dem ich mir die Infos auf der offi­zi­el­len Home­page von “Bit­te Auf­run­den” gründ­lich durch­ge­le­sen hat­te, kam mir die Sache komisch vor.
    Die agie­ren­den Per­so­nen sind aal­glat­te Mar­ke­ting­ex­per­ten, nie­mand hat einen sozia­len Hin­ter­grund, von den geför­der­ten Pro­jek­ten habe ich noch nie gehört, die betei­lig­ten Geschäf­te müs­sen erst­mal ordent­lich Geld inves­tie­ren, um tech­nisch über­haupt teil­neh­men zu können.
    Als ich Ihren Bei­trag gele­sen habe, wur­den alle mei­ne Fra­gen beant­wor­tet, ich dan­ke Ihnen ganz herz­lich für die sach­li­che Auf­klä­rung. Sie lie­fert mir Argu­men­te, “Bit­te Auf­run­den” stich­hal­tig abzu­leh­nen, wenn künf­tig im Freun­des­kreis, und das wird sicher­lich kom­men, kon­tro­vers dis­ku­tiert wird.
    Ich spen­de für sozia­le Pro­jek­te in mei­ner Stadt, ich gebe bet­teln­den Men­schen in der Fuss­gän­ger­zo­ne etwas Geld, auch wenn ich ver­mu­te, dass sie sich davon Alko­hol kau­fen könnten.
    Man sollte“BITTE AUFRUNDEN” boy­kot­tie­ren, weil unter dem belieb­ten Deck­män­tel­chen des sozia­len Enga­ge­ments Kon­su­men­ten mani­pu­liert wer­den indem an ihr sozia­les Gewis­sen appe­liert wird, aber letzt­end­lich nur der Han­del Kos­ten spart und ein posi­ti­ves Image gewinnt.

    1. Sie wider­spre­chen sich: Auf der einen Sei­te sagen Sie, dass die betei­lig­ten Geschäf­te erst ein­mal ordent­lich inves­tie­ren müs­sen. Ande­rer­seits behaup­ten Sie, dass es denen nur ums Spa­ren geht. Natür­lich neh­men die Fir­men nicht aus lau­ter Mensch­lich­keit an der Akti­on teil. Natür­lich geht es um Image­pfle­ge und damit knall­hart ums Geld. Die Fir­men inves­tie­ren aber IMMER in ihr Image. das ist fes­ter Bestand­teil des Wer­be­etats, den jedes Unter­neh­men hat. Was ist schlecht dar­an, wenn dadurch gleich­zei­tig wert­vol­le sozia­le Pro­jek­te unter­stützt werden?

      Und war­um müs­sen vie­le hier immer unter­schied­li­che For­men von Spen­den gegen­ein­an­der aus­spie­len? Natür­lich ist es rich­tig und gut, dem Bett­ler an der Ecke zu hel­fen, den Schutz des Regen­wal­des zu unter­stüt­zen, sich für Tier­schutz ein­zu­set­zen usw. All das macht aber doch die von die­ser Akti­on unter­stütz­ten Pro­jek­te nicht schlechter.

      Ich fin­de es erschre­ckend, wie hier viel­fach zur Beru­hi­gung des eige­nen Gewis­sens (weil man nicht auf­run­den möch­te) ein­fach die Serio­si­tät der Akti­on – teil­wei­se unter Ver­zicht auf jeg­li­che Sach­lich­keit – kate­go­risch ver­neint wird. Dabei ist ein schlech­tes Gewis­sen beim Nicht-Auf­run­den abso­lut nicht not­wen­dig. Aus­drück­lich wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass bei den teil­neh­men­den Unter­neh­men ledig­lich durch Auf­kle­ber auf die Mög­lich­keit zum Auf­run­den hin­ge­wie­sen wird. Man wird NICHT aus­drück­lich gefragt, ob man auf­run­den möch­te. Wer da noch ein schlech­tes Gewis­sen hat, soll­te sich fra­gen, woher das kommt.

      1. @Der_Pauker: Gott sei Dank. Es gibt sie noch, die Men­schen mit Ver­stand. Bei den meis­ten Kom­men­ta­ren hier konn­te ich mich ein­fach nur noch Fremd­schä­men und ich war schon fast über­zeugt, Deutsch­land besteht nur noch aus ver­bohr­ten Wut­bür­gern die nicht mehr sach­lich und ver­nünf­tig den­ken kön­nen. Ihre “Ana­ly­se” trifft es wie den Nagel auf den Kopf. Danke!

    2. Der Pau­ker schreibt :

      “Aus­drück­lich wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass bei den teil­neh­men­den Unter­neh­men ledig­lich durch Auf­kle­ber auf die Mög­lich­keit zum Auf­run­den hin­ge­wie­sen wird. Man wird NICHT aus­drück­lich gefragt, ob man auf­run­den möchte. ”

      Sie ken­nen sich ja sehr gut aus mit den Bedin­gun­gen von “Bit­te aufrunden”.
      Viel­leicht weil Sie bei die­ser Akti­on betei­ligt sind?
      Mei­ne Erklä­rung dafür, dass Kun­den nicht ange­spo­chen wer­den, ist, dass alle längst genervt sind von “payback”, auch so eine tol­le Marketingidee .

      “Die Fir­men inves­tie­ren aber IMMER in ihr Image. das ist fes­ter Bestand­teil des Wer­be­etats, den jedes Unter­neh­men hat. Was ist schlecht dar­an, wenn dadurch gleich­zei­tig wert­vol­le sozia­le Pro­jek­te unter­stützt werden?”

      Genau das wird ja gesagt, Unter­neh­men manipulieren.Warum wird das ein­ge­sam­mel­te Geld nicht ein­fach an bestehen­de reno­mier­te sozia­le Ein­rich­tun­gen zwecks bes­se­rer Kon­trol­le über die guten Absich­ten weitergegeben.

  12. Wenn man sich die Kom­men­ta­re durch­liest, koenn­te man das Gefuehl bekom­men, dass es sich um eine Spen­den­ak­ti­on zur Ret­tung, gefal­len­der Wall­street Spe­ku­lan­ten handelt. 

    Kom­bi­niert man dann noch Unwis­sen / Unsinn ” der Statt bekommt schon genug Geld … ”
    ( The­ma ver­fehlt – set­zen, sechs ! ) mit Ver­schwoe­rungs­theo­rien, dann kann man durchaus
    erklae­ren, dass die­se Akti­on eine popu­lis­ti­sche Farce.
    Wir deut­schen Beden­ken­tra­e­ger soll­ten oef­ter nach dem Grund­satz – ” wenn kei­ne Ahnung, dann ein­fach mal die Fres­se hal­ten ” verfahren.

    Bis das Gegen­teil bewie­sen ist, soll­ten wir auch die­ser Akti­on zumin­dest eine gute Absicht unter­stel­len. Es steht ja Jedem frei mit­zu­ma­chen, oder noch mehr zu tun.

    Ciao

  13. Man muß unterscheiden.
    Was bedeu­tet bedürf­tig? Sind es die Bett­ler auf der Stra­ße die jeden Tag den Hut lee­ren und dazu noch alles Pfand aus Müll­ei­mern zusam­men sam­meln um die vol­len Beu­tel zum Dis­coun­ter zu schaf­fen und es in Bier umwan­deln? Man­chen Men­schen gefällt das Leben auf der Stra­ße oder sie sind es gewohnt und wol­len nichts anderes.Jeder kann sich Arbeit suchen und eine Wohnung.Deutschland ist im Ver­gleich zu ande­ren Län­dern echt sozial,zu sozi­al sag ich mal.Harz4 kann auch jeder Pen­ner bean­tra­gen und bekommt die Woh­nung bezahlt plus 364€ Regel­satz glaub ich.Wer das nicht macht ist ent­we­der zu dumm oder will und kann sich nicht in das Sys­tem einfügen.Für sowas habe ich kein Verständnis.
    Anders bei Bei­spiels­wei­se tra­gi­schen Schick­sals­schlä­gen. Wenn eine Fami­lie abbrennt und steht ohne irgend­was da,würde ich es machen.Oder Kos­ten­in­ten­si­ve Behand­lun­gen für tot­kran­ke Menschen.Die Idee mit dem Auf­run­den klingt erst­mal ganz groß! Doch muss auch nach­voll­zieh­bar sein was mit den Gel­dern wirk­lich gemacht wird.

  14. Ich bin aus fol­gen­den Grün­den dagegen: 

    Die Akti­on behaup­tet auf ihrer Website

    “Noch nie war es so ein­fach Gutes zu tun. Zwei klei­ne Wor­te genü­gen. Mit den Wor­ten “Auf­run­den bit­te!” kön­nen Sie dem­nächst an über 30.000 Kas­sen in Deutsch­land dafür sor­gen, dass Ihr Ein­kaufs­be­trag auf den nächst­hö­he­ren 10-Cent-Betrag auf­ge­run­det wird.
    Ihre Spen­de fließt zu 100% in nach­hal­ti­ge, sozia­le Pro­jek­te hier vor Ort in Deutschland.”

    1. Die Aus­sa­ge “noch nie war es so ein­fach” ist sach­lich falsch. Ent­we­der sind die Initia­to­ren die­ser Akti­on unwis­send – d.h. sie haben sich nicht mit Wohl­fahrts­in­itia­ti­ven aus­ein­an­der­ge­setzt – oder sie lügen absichtlich.

    Es gibt seit Jahr­zehn­ten durch­sich­ti­ge Plas­tik­bo­xen an den Super­markt­kas­sen, in die Kun­den schon lan­ge über­zäh­li­ges Wech­sel­geld ein­wer­fen kön­nen. Es war also schon immer “ein­fach”, Gutes zu tun.

    Es wird also impli­ziert, dass die Men­schen in Deutsch­land bis­her ent­we­der zu faul oder zu dumm waren, um zu hel­fen, und man es ihnen nur ein­fach machen muss. Das ist eine Belei­di­gung für die Men­schen, die längst spen­den – wenn auch oft auf ande­rem Wege als mit Klein­geld – ; für all die Men­schen, die ger­ne spen­den wür­den, aber nicht genug Geld übrig haben; für all die Men­schen, die berech­tig­te Zwei­fel an der Glaub­wür­dig­keit der Samm­lung haben usw.

    2. Man­geln­de Transparenz. 

    Vie­le Men­schen miss­trau­en den Plas­tik­bo­xen (die bereits vor­han­den sind), weil sie nicht wis­sen, wer das Geld abholt. Immer­hin hat man dort den Namen einer Orga­ni­sa­ti­on, kann also Kon­takt auf­neh­men und nach­fra­gen, wann die Box geleert wird, wie­viel Geld ent­hal­ten ist usw. 

    Wenn man dage­gen der Kas­sie­re­rin sagt “Auf­run­den bit­te”, pas­siert alles elek­tro­nisch. Man hat kei­ner­lei Kon­trol­le, wie­viel Geld gespen­det wird, ob das Geschäft es tat­säch­lich voll­stän­dig abführt oder einen Teil für Unkos­ten behält, wie­viel Geld von den Pro­jek­ten wofür ver­wen­det wird.

    3. Die Projekte 

    Die auf der Home­page genann­ten Pro­jek­te sind alle klein und unbe­kannt. Es sind kei­ne der gros­sen, eta­blier­ten, kon­trol­lier­ten, gut bekann­ten Grup­pen mit einem guten Ruf – BUND für Umwelt, Cari­tas, Dia­ko­nie, Tafeln usw. gegen Armut, für Kin­der­bil­dung usw., die jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­rung in den Pro­jek­ten haben und Ansprech­part­ner und Personal.

    Das legt die Ver­mu­tung nahe, es han­delt sich nur um Show und nicht um Effek­ti­vi­tät. Wie so klei­ne Pro­jek­te mit gros­sen Spen­den­sum­men umge­hen wür­den (falls der Auf­ruf erfolg­reich wäre) ist völ­lig unklar. Wie viel von dem Geld in die Ver­wal­tung geht, ist unklar. Ob die Pro­jek­te im gan­zen Bun­des­ge­biet oder nur in eini­gen Regio­nen arbei­ten, ist unklar.

    4. Die Stiftung

    Es ist auf­fal­lend, dass in dem Kura­to­ri­um der Stif­tung, das auf der Home­page genannt wird, abge­se­hen von Pleit­gen, aus­schliess­lich Unter­neh­mer sit­zen. Im Exper­ten­gre­mi­um sit­zen drei Professoren. 

    Wo sind die Ver­tre­ter der Betrof­fe­nen selbst – Spre­cher für Arme, Benach­tei­lig­te, Migran­ten­fa­mi­li­en usw.? Wo sind die Spre­cher der Pro­jek­te? Wo sind die unab­hän­gi­gen, respek­tier­ten Per­sön­lich­kei­ten, die Erfah­rung mit sol­cher Arbeit haben?

    5. Dau­er

    Die Akti­on beginnt am 1. März 2012. Ein End­da­tum ist nicht genannt. Voll­tö­nend wird davon gespro­chen, dass man Deutsch­land ver­än­dern kann. Eine Besei­ti­gung der Ursa­chen wird jedoch nicht erwähnt. Jede seriö­se Wohl­fahrt­or­ga­ni­sa­ti­on hat sich neben der Besei­ti­gung der unmit­tel­ba­ren Pro­ble­me stets der lang­fris­ti­gen Ursa­chen­be­kämp­fung ver­pflich­tet. Das ist auch der Grund, war­um die Dia­ko­nie und die Cari­tas die Tafeln kri­ti­sie­ren – sie wer­den von den Poli­ti­kern dazu miss­braucht, Hartz IV und ande­re Sozi­al­leis­tun­gen zu kür­zen und tra­gen dadurch zu einer Stei­ge­rung der Armut bei.

    Kei­ner der Unter­neh­mer im Kura­to­ri­um erwähnt gerech­te­re Löh­ne als Mit­tel gegen Armut der Eltern. Kei­ner erwähnt die wich­ti­ge Rol­le der Poli­tik und ent­spre­chen­de Geset­ze beim Schutz der Umwelt, Besei­ti­gung von unglei­chem Zugang zu Bil­dung oder skan­da­lö­ser Ver­sor­gung von Alten. Ohne gros­se Umwäl­zun­gen in den Unter­neh­men und bei den Geset­zen sind ein paar Cent hier oder dort jedoch nur Flick­werk. Den Arbeit­neh­mern einen nicht-lebens­wer­ten Lohn unter­halb des Min­dest­lohns zu zah­len (wie z.B. kik) und dann den Kin­dern ein­mal im Monat ein war­mes Mit­tag­essen geben löst die Pro­ble­me nicht.

    Das gan­ze ist also Wohl­fühlak­tio­nis­mus. Das wird aus dem Video am deut­lichs­ten: schö­ne Wor­te, die das Gewis­sen beru­hi­gen. Man spen­det maxi­mal 9 Cent und kann dann wei­ter­hin Par­tei­en wäh­len, die Steu­er­ge­schen­ke an Unter­neh­men machen wäh­rend Sozi­al­aus­ga­ben gekürzt wer­den. Man spen­det maxi­mal 9 Cent und kann wei­ter­hin Aus­län­der und Jugend­li­che dis­kri­mi­nie­ren. Das Unter­neh­men betei­ligt sich bei “Deutsch­land run­det auf” und braucht kei­ne Tarif­löh­ne zu zah­len oder auszubilden. 

    Es wird das Gewis­sen beru­higt ohne wir­kungs­voll zu hel­fen, denn ech­te Hil­fe bedeu­tet Ände­rung und das täte ja den Unter­neh­men weh.

    6. Cui bono (Wem nutzt es)?

    Ganz offen­sicht­lich ist es nicht das Mit­ge­fühl mit den Benach­tei­lig­ten, die die­se Stif­tung antreibt. Man könn­te es mit Dilet­tan­tis­mus ent­schul­di­gen, wenn nicht der eigent­li­che Beweg­grund offen­sicht­lich wäre: 

    Die Unter­neh­men wol­len das Klein­geld einsparen. 

    Wenn jeder auf­run­det, spa­ren sie sich das Wech­sel­geld und machen noch tol­le PR.

    Ich mache bei sowas nicht mit. Ich wer­de wei­ter­hin an seriö­se Unter­neh­men spen­den und mich für eine ech­te Ver­än­de­rung und Lösung der Pro­ble­me einsetzen.

  15. Und dann das noch :

    “Im Stif­tungs­ku­ra­to­ri­um sit­zen hono­ri­ge Per­sön­lich­kei­ten wie Fritz Pleit­gen und Hen­kel-Auf­sichts­rats­chefin Simo­ne Bagel-Trah, die in Ber­lin auch mit Vater auf der Büh­ne stand. Für die dem­nächst anlau­fen­de Kam­pa­gne hat er “Bot­schaf­ter” wie Til Schwei­ger, Eck­art von Hirsch­hau­sen und First Lady Bet­ti­na Wul­ff eingespannt.”

    Und wo trifft man sich? Wer zahlt Anrei­se, Unter­kunft, Ver­kös­ti­gung, was wird auf den diver­sen Ver­an­stal­tun­gen dann noch ver­mark­tet ? Also wenn Herr Pleit­gen anreist ist das ver­mut­lich genau so, als wie wenn Herr Geis­ler beim Tref­fen des Frei­en Ver­ban­des der Zahn­ärz­te refe­riert, Anrei­se mit Über­nach­tung und Tages­ver­pfle­gung – da gehen immer eini­ge Euro drauf ! Für mich holt der Herr Vater für die hohen Her­ren vom Han­del die Pro­mi­nenz ins Haus die sonst kein Inter­es­se hät­te dort zu erschei­nen, mit etwas Gutem wie die­ser Akti­on, las­sen sich dann Til Schwei­ger und Co dort dem Kreis der Gleich­ge­sinn­ten vor­zei­gen – das ist für mich der Grund der gan­zen Akti­on ! Und wie gesagt, frü­her oder spä­ter wer­den wir das sehen – nur von mir kommt kein Cent für sol­che Aktionen !

  16. Das Foto zum Tread ist zudem auch sehr inter­es­sant : 11. Deut­scher Han­del­kon­gress – Refe­rent !!! – Im Klar­text bedeu­tet das das der 11. Deut­sche Han­dels­kon­gress sich da mit etwas schmückt und was dies ist das trägt dann der Refe­rent vor ! Sowas bezeich­net man als Syn­er­gie wenn der eine vom Ande­ren pro­fi­tiert, Herr Vater Pro­fi­tiert davon das der Han­del im die­se Platt­for und die Unter­stüt­zung zu die­ser Akti­on gewährt und der Han­del bezie­hungs­wei­se die betei­lig­ten Unter­neh­men sehen dar­in ja auch einen Nut­zen, nicht wahr ???

    1. Lesen hilft: Chris­ti­an Vater hat den Han­dels­kon­gress dazu gewählt, sei­ne Idee dem Han­del dar­zu­stel­len. Wel­cher Ort wäre bes­ser geeig­net gewesen?

  17. Also ich bin sehr zwie­ge­spal­ten, was die­se Akti­on betrifft. Einer­seits ist es sehr löb­lich, durch ver­schie­dens­te Aktio­nen Geld zu sam­meln, doch wie vie­le hier sagen, kommt oft das Geld nicht dort an, wo es wirk­lich gebraucht wird. Hier in Deutsch­land gibt es oft­mals genug bedürf­ti­ge, denen nicht gehol­fen wird. Zum Bei­spiel das alte Müt­ter­chen an der Kas­se, die ihre Ein­käu­fe kaum allein nach Hau­se brin­gen kann oder die allein­er­zie­hen­de Mut­ter auf dem Land, die manch­mal nicht ein­mal weiss, wie sie ohne Auto (wel­ches ja im sozia­len Deutsch­land zumeist als “Luxus” ange­se­hen wird) den Weg zum nächst­güns­tigs­ten Ein­kaufs­la­den bewerk­stel­li­gen soll. Ich fin­de, man­ches­mal muss man ganz unten anset­zen, denn oft­mals ist es doch auch mit wenig Eigen­in­itia­ti­ve mög­lich, direkt zu hel­fen. Aber dann kom­men Aus­sa­gen wie “ich habe doch kei­ne Zeit” oder “ich ken­ne die Per­son doch nicht” ect. Es ist nicht immer mit Geld getan. Und wenn man sich die Zeit nimmt und die Pro­jek­te, die unter­stützt wer­den sol­len, genau­er ansieht, dann erkennt man, das es viel­leicht sinn­voll ist, sol­che zu unter­stüt­zen, den­noch was bringt es, wenn im unmit­tel­ba­ren Umfeld die benö­tig­te Hil­fe bestehen bleibt?
    Von vie­len Usern wird die Tafel hoch­ge­lobt. Es ist eine gute Insti­tu­ti­on, doch jeder, der nicht selbst ein­mal die­se besu­chen muss­te, weiss nicht unbe­dingt, wen er dort unter­stützt. Auch die Tafel trifft Fehl­ent­schei­dun­gen bezüg­lich der benö­tig­ten Hil­fe, oft­mals wer­den auch Men­schen, die nicht bedürf­tig sind, unter­stützt. Das sind dann jene, die zwei Blocks wei­ter ein Nam­haf­tes Auto ste­hen las­sen und die kos­ten­lo­sen Lebens­mit­tel damit nach Hau­se chauf­fie­ren. Das soll nur ein klei­ner Denk­an­stoss sein!
    Alles in allem fin­de ich, jeder muss für sich selbst ent­schei­den, was er tut, ob und wie­viel Geld er spen­den möch­te. Ich fin­de es nur scha­de, das alles, was auf die Bei­ne gestellt wird, gleich als schlecht abge­stem­pelt wird. Es ist eine frei­wil­li­ge Leis­tung, die nie­man­dem auf­ge­zwun­gen wird, wer mit­macht, schön, wer nicht, auch gut. Ich für mich per­sön­lich ent­schei­de mich gegen die­se Akti­on, denn wie schon gesagt, davon bekommt die alte Dame in mei­ner Nach­bar­schaft auch nicht mehr Hilfe!

  18. Nie­mand wird gezwun­gen auch nur einen Cent zu spenden.
    Und zuge­ge­ben… Es ist WICHTIG dem “Neben­an” eben­falls zu hel­fen. Ob Klei­der­spen­de oder sonstiges.
    Klar ist eben­falls dass so viel Schind­lu­der grtie­ben wird und NIEMAND zu 100% sicher sein kann, wohin unse­re Gel­der über­haupt fließen.
    Aber allem nur nega­tiv gegen­über ste­hen und alles Mieß reden ist auch nicht das gel­be vom Ei.
    Irgend­wie sind die, die immer knau­sern muss­ten und es somit NICHT anders ken­nen, auch jene, die der Initia­ti­ve wohl eher geson­nen sind. Weil sie (mit nur weni­gen Cents) auch mal etwas zurück geben oder bei­tra­gen kön­nen. Nennt es blau­äu­gig oder nicht.

    Ich den­ke… Das die teil­neh­men­den Ein­zel­händ­ler sich wohl ein Bild davon gemacht haben und nicht ein­fach “nur so zu Wer­be­zwe­cke” das Vor­ha­ben unterstützen.
    Die nega­ti­ve Pro­pa­gan­da wäre selbst für sie Geschäftsschädigend! 

    Mann stel­le sich mal die Reak­ti­on der Bür­ger (Spen­der) vor, die sich ver­arscht vor kämen, käme her­aus, dass dahin­ter nur Schm­uh steht/stand.
    Klar tun dem “ein­zel­nen” ein paar Cent nicht weh aber mann stel­le sich nur mal vor wie jeder ein­zel­ne reagie­ren könnte.

    War­um, dem Vor­ha­ben kei­ne Chan­ce geben? Schlech­ter als unse­re Poli­ti­ker, deren Diä­ten immer wie­der erhöht wer­den aber dem Bür­ger “kaum” etwas zuge­ste­hen… Schlech­ter kann es selbst Herr Vater nicht machen!

    Die meis­ten kotzt es doch an, das ein, “stink nor­ma­ler” (sor­ry H. Vater) Bür­ger eine Idee hat­te und die­se noch Zuspruch findet.
    Unse­re Poli­ti­ker haben schon längst beim Volk ver­schis­sen (sor­ry f.d. Audruck), die nächs­te Wahl kommt genau so wie die Ver­spre­chen die dann mal wie­der NICHT oder nur teil­wei­se ein­ge­hal­ten wer­den. Mal schau­en wie unse­re Frau Mer­kel dann abschneidet.
    Sage nur Grie­chen­land, ver­bren­nen von deut­schen Flag­gen, Ablich­tun­gen (in derer Zei­tung) mit Haken­kreuz im Hin­ter­grund usw.
    Der Bür­ger ist auf­ge­bracht. Nicht nur der Deut­sche. Und zu Recht. Immer ins Aus­land inves­tie­ren und WIR/ unse­re KINDER kom­men zu kurz! So geht es dann auch nicht! 

    Ich wer­de Auf­run­den las­sen. Ich kann und darf ja selbst ent­schei­den wofür!

  19. @ Minia­pen­da­we – Respekt, und sicher geht es Ihnen run­ter wie Öl wenn man Leu­ten wie Jan mal den Schmutz von der ver­schmier­ten Bril­le put­zen kann ! Auch gebe ich Ihnen Recht was das Den­ken über Grund und Ursa­che bei den anschlie­ßen­den Kon­flik­ten in Bezug auf eine Tren­nung, sei es mit und ohne Kin­der betrifft; hängt hier doch ein rie­si­ger Appa­rat von Geld­ma­che­rei dran, den die All­ge­mein­heit bezahlt – und der Staat will es so, genau wie dies bei den HARTZ IV Rege­lun­gen der Fall ist. Rechts­an­wäl­te, Rich­ter, Jugend­äm­ter – all die­se Men­schen hät­ten ziem­lich sicher nicht in die­ser Fül­le einen Arbeits­platz. Man kann vie­les Effi­zi­en­ter und vor allem Kon­flikt­frei­er regeln wenn man woll­te aber dies gin­ge zu Las­ten der Arbeits­lo­sen­zah­len, und eine gut aus­ge­bil­de­te Eli­te von stu­dier­ten Arbeits­lo­sen unter die­ser Volks­grup­pe zu wis­sen bedeu­tet Unru­hen in allen Berei­chen die der Staat und die dar­an ange­schlos­se­nen Ver­wal­tun­gen zu bedie­nen haben, da ist es ein­fa­cher bestimm­te Appa­ra­te so auf­zu­bau­schen und den dann ver­blie­be­nen nicht so gebil­de­ten Men­schen Unwil­lig­keit und/oder feh­len­de Qua­li­fi­ka­ti­on zu unter­stel­len. Nie­mand pran­gert an das stu­dier­te Arbeits­lo­se in Beschäf­ti­gungs­maß­nah­men gesteckt wer­den wo eine Ver­gü­tung von 7,50€/h als Alter­na­ti­ve zu einer 1€ Ver­gü­tung bei eben nicht Stu­dier­ten sogar eine Pflicht sind !

    In die­sem Staat wird genau so mani­pu­liert wie in jedem ande­ren Land auch, hier steht dann der Begriff “Demo­kra­tie” dort der Begriff “Dik­ta­tur” – sieht man ein­mal genau hin wird jeder nach ein wenig Rech­nen sel­ber dar­auf kom­men das ledig­lich 20 % der Gesamt­be-völ­ke­rung in die­sem Land aus­rei­chen die­ses auch zu regie­ren und den Kurs zu bestim­men wohin es geht. Ich sage daher immer wir leben in einer “Dik­ta­to­ri­schen Demo­kra­tie!” der ein­zel­ne Bür­ger hat in die­sem Land zwar das Recht sich zur Wahl zu stel­len, aber machen sie das mal dann wird jedem sehr schnell bewusst das hier schon von ganz unten das Prin­zip der Pro­te­ges von Nöten ist.

    Das Jan annahm das sie Kin­der­geld (das sie ja auch erhal­ten haben) und ande­re Leis­tun­gen von Ihnen in Anspruch genom­men wur­den ist somit ja auch nicht ganz abwe­gig, letzt­lich kann ja nie­mand davon aus­ge­hen das der Stolz für einen Men­schen wich­ti­ger ist wie eine soge­nann­te “gesi­cher­te Ver­sor­gung” ! Letzt­lich muss man sie sogar als “Dumm” bezeich­nen weil Ihnen der Stolz wich­ti­ger war, klar ist es eine Demü­ti­gung was so in den Ämtern gegen­über jenen an den Tag gelegt wird, die eh schon am Boden lie­gen. Das Stie­feln der Jugend, kommt nicht von unge­fähr, unse­re Gesell­schaft führt es tag­täg­lich vor. Inso­fern kann ich sol­ché huma­nen Aktio­nen wie die hie­si­ge auch nur als Ali­bi-Gewis­sens­be­ru­hi­gung einer weg­schau­en­den Gesell­schaft bezeich­nen. Sie, lie­be Mini­pen­da­we sind daher genau­so Abschaum der Gesell­schaft wie ich und vie­le derer die vom Staat Leis­tun­gen bezie­hen, die Stolz und Sturr­heit besit­zen ein ande­res Den­ken auch zum eige­nen Nach­teil aus­ge­hend, zu vollziehen !

    Die einen Sind Anpas­ser und Mit­läu­fer und fah­ren bis­wei­len solan­ge in einem sol­chen Sys­tem gut, wie sie selbst von sol­chen mög­li­chen Ver­än­de­run­gen nicht unwei­ger­lich so betrof­fen wer­den das sie kei­nen ande­ren Weg mehr ein­schla­gen kön­nen und die ande­ren sind wir, jene die zu Las­ten der eige­nen Per­son, mühe­voll und durch­aus bekla­gens­wert für Ver­än­de­run­gen ste­hen und sich dann eben angeb­li­che Feh­ler oder ein Fehl­den­ken anlas­ten müssen.

    Zu der Akti­on kann ich daher nur sagen, last sie alle mal machen und dran teil­neh­men, frü­her oder spä­ter wird sich offen­ba­ren das hier auch ande­re Inter­es­sen bedient wer­den wie man nach aus­sen hin weis machen will !

  20. Spen­det mal alle schön !!! Auch wenn es frei­wi­lig ist, was ich mal bezwei­fel weil hier ein Grup­pen­zwang ins Leben geru­fen wird, so ist das ein­zig bemer­kens­wer­te an die­sem Vor­ha­ben, das es mal wie­der einer Per­son gelun­gen ist, sich in das Ram­pen­licht der Öffent­lich­keit zu schie­ben ! Wer kennt denn schon einen Chris­ti­an Vater, von der Musik­in­dus­trie, ich nicht und ich will auch nichts Böses mut­ma­ßen, aller­dings hat jeder der sich sozi­al betä­tigt für mich immer in ers­ter Linie ein ganz per­sön­li­ches Inter­es­se und sei es nur die Suche nach Aner­ken­nung. Für die betei­lig­ten Unter­neh­men springt, wenn man das Sys­tem ein­mal auf run­de Zah­len gebracht hat damit noch etwas ganz kos­ten­lo­ses her­aus, näm­lich eine Ana­ly­se­mög­lich­keit – viel­leicht ist dies nur der Anfang einer grund­sätz­li­chen auf­ge­run­de­ten Preis­ge­stal­tung. Einst habe ich in den Super­markt­ket­ten Süss­wa­ren umzeich­nen müs­sen, statt vom Her­stel­ler den UVP von 1,-oder 1,50 muss­ten die Arti­kel zeit­auf­wen­dig von mir per Hand auf 0,99 oder 1,49 umeti­ket­tiert wer­den, was dem Zulie­fe­rer natür­lich Kos­ten ver­ur­sacht und bei den Ver­hand­lun­gen mit dem Ein­käu­fer einer gro­ßen Ket­te geht es bei den Arti­keln bis­wei­len um 1/10 Cent Preis­vor­teil. In vie­len ande­ren Län­dern ist eine Preis­ge­stal­tung längst im Bereich die­ser auf­ge­run­de­ten Zah­len was auch zu einer Ent­las­tung der Unmen­gen von Münz­geld und damit von Kos­ten für den Staat geführt hat. Der Wert eines Cents ist gemes­sen an den Pro­duk­ti­ons­kos­ten zudem ein Ver­lust­ge­schäft für den Staat und so ist es auch mit dem ande­ren Münz­geld. Papier dru­cken ist so betrach­tet viel güns­ti­ger! Für mich ist die­se Akti­on etwas mehr als nur ein sozia­les Anga­ge­ment, ich habe gelernt denen die uns etwas als beson­ders attrak­tiv, sozi­al oder was auch immer ver­kau­fen wol­len zunächst ein­mal immer mit Skep­ziss zu begeg­nen, denn nichts ist wie es zunächst scheint und bei die­ser Akti­on lässt sich für mich kein rich­ti­ger Sinn erken­nen, denn gespen­det wird eh schon reich­lich und immer heisst es das die Gel­der zu 100% bei den Pro­jek­ten zum Ein­satz kom­men; bei so vie­len Pro­jek­ten müss­te es sich auf der Welt eigent­lich viel bes­ser leben las­sen, komisch nur das 2011 das Jahr der meis­ten Krie­ge war und irgend­wo passt das nicht zusammen !

  21. @Minapendawe
    Soweit ich weis, bekom­men Sie Kin­der­geld; Harz4/Arbeitslosengeld usw.

    @kai
    die spen­den sind nicht für den staat und wer­den von dem auch nicht verwaltet

    @Gabriele Mag­da­lin­ski
    im bei­trag hier steht doch ganz groß, dass die spen­den zu 100% an die bedürf­ti­gen gehen.
    die kos­ten für die samm­lung wird vom han­del getragen.
    die aktu­el­len pro­jek­te kann man bei “Deutsch­land run­det auf” einsehen.

    mei­ne meinung:
    ich fin­de es sehr gut, dass es dies gibt. es ist frei­wil­lig, daher kann jeder ent­schei­den, ob er dies macht oder nicht.
    ich fin­de es auch gut, dass die spen­de für DE aus­ge­ge­ben wird.
    wir haben ja auch sozia­le brennpunkte.

    ICH WERDE DIES MACHEN.

    1. @ Jan

      Ich habe NIE von Harz4 glebt! Ich habe IMMER für mein Leben selbst gear­bei­tet! Ich habe noch nie­mals in mei­nem Leben öffent­li­che Gel­der in Anspruch genommen!

      Ich habe aber den “Feh­ler” gemacht, mei­nen geschie­de­nen Mann nicht aus­zu­neh­men! Alles, wirk­lich alles was ich hät­te bekom­men kön­nen, wäre ihm wie­der weg­ge­nom­men wor­den weil ich für mich kei­nen Unter­halt gefor­dert habe! Aller­dings, mir per­sön­lich war es wich­ti­ger trotz Tren­nung ein ver­nünf­ti­ges Ver­hält­nis mit ihm zu haben, kei­nen Krieg, WIR woll­ten dass unse­re Kin­der unter unse­rer Tren­nung nicht lei­den müs­sen! Wir noch ver­nünf­tig an einem Tisch sit­zen kön­nen und über die Belan­ge unse­rer Kin­der in ver­nünf­ti­ger Art und Wei­se reden kön­nen… wir brauch­ten kei­nen Sor­ge­rechts­be­schluss, kei­ne Besuchs­re­ge­lung oder sons­ti­gen Scheiß! WIR sind ELTERN! IMMER UND ZU JEDER ZEIT! Wie soll das mög­lich sein, wenn ich als Frau sein Leben zer­stö­re indem ich ihn finan­zi­ell ruiniere?

      Ich bin mit einem Klein­kind und einem noch recht jun­gen Kind, Grund­schul­al­ter, arbei­ten gegan­gen und habe das Geld für uns ver­dient, soviel mir eben mög­lich war. Mit einem Klein­kind bekommt man aber kei­ne hoch dotier­te Arbeits­stel­le! Doch ich habe einen Beruf gelernt, sogar zwei Berufe!

      Nach Abzug mei­ner Mie­te und dem Strom blie­ben uns den­noch nur 300 Mark zum leben! Trotz Kin­der­geld! Ein Tele­fon konn­te ich mir in mei­nem ers­ten Jahr der Tren­nung nicht leis­ten! Das ein­zigs­te was ich haben woll­te, war ein biss­chen Miet-Zuschuss (nein, ich leb­te nicht auf 100 qm! Wir hat­ten eine 63 qm Woh­nung mit drei Zim­mern!) und wären es nur 50 Mark gewe­sen, die ich bekom­men hät­te – es wäre ein Ver­mö­gen für mich gewesen!!!

      Aber… man glaub­te mir ja nicht, dass ich nur so wenig habe, trotz Kon­to­aus­zü­ge über meh­re­re Mona­te! Die­sen Satz wer­de ich mein Leben lang nicht vergessen:

      “Sie müs­sen noch schwar­ze Ein­künf­te haben die nicht über Ihr Kon­to lau­fen! Von so wenig kann man nicht leben!”

      Also! Stel­len Sie hier kei­ne Behaup­tun­gen auf, nur weil Sie viel­leicht in der glück­li­chen Lage sind, nie­mals in so einer Situa­ti­on gewe­sen zu sein, wenn sie über­haupt kei­ne Ahnung haben!!! Alles, wirk­lich ALLES was ich habe, habe ich durch mei­ner Hän­de arbeit geschafft und ich habe mir nie­mals in mei­nem Leben irgend etwas bezah­len las­sen oder auf Kos­ten von “Vater Staat” gelebt! Wir haben die­se schwe­re Zeit geschafft und sind heu­te stolz drauf! Nicht auf die­se Zeit, aber dar­auf dass wir es geschafft haben und dar­auf, dass mei­ne Kin­der viel­leicht auf vie­les ver­zich­ten muss­ten, aber nie­mals auf eines: eine gesun­de Erzie­hung und die Lie­be ihrer Eltern. Sie hat­ten damals nie einen Urlaub oder tech­ni­schen Spiel­kram im Zim­mer, aber sie hat­ten eines: Zeit, die ihre Mut­ter mit ihnen ver­bracht hat, es gibt vie­les was man unter­neh­men kann, was kein Geld kos­tet. Heu­te sind sie groß einer ist längst erwach­sen und ein tol­ler jun­ger Mann gewor­den, der einen anstän­di­gen Beruf gelernt hat und in sei­ne Arbeit geht, der ande­re ist noch Schü­ler und ein tol­ler anstän­di­ger Jugend­li­cher! Dar­auf bin ich stolz! Denn WIR haben das unter erschwer­ten Bedin­gun­gen geschafft!

      1. Nach­trag:

        Hät­te ich mich auf die fau­le Haut gelegt, und Harz4 bezo­gen… dann hät­te ich wohl mehr Geld gehabt!

        Aber: Das ist nicht mei­ne Welt!

  22. @kai
    wel­cher Staat? Bit­te zunächst die Fak­ten son­die­ren bevor man sol­che völ­lig schlam­pi­gen Kom­men­ta­re ablässt. Erbärm­lich. Ich mach mit und fin­de das nicht nur toll son­dern sensationell.

    1. @ Ani­ta – so so, Du weist also ganz sicher das nicht doch irgend­ei­ne poli­ti­sche Lob­by die­sen crea­ti­ven Weg ins Leben geru­fen hat? Klas­se, wel­chen Beruf übst Du aus das Du das mit 100% Sicher­heit aus­schlie­ßen kannst ??
      Es wird soviel hin­ter ver­schlos­se­nen Türen getagt, bera­ten und dis­ku­tiert, wer sagt Dir das “Ka“i mit sei­nem Ver­dacht so ganz dane­ben liegt?
      Papier ist gedul­dig, heißt es in einem Sprich­wort und eben­so zeigt die Erfah­rung des Lebens das nicht immer das in einer Ver­pa­ckung drin ist, was außen drauf steht ! Soet­was als schlam­pi­gen Kom­men­tar zu beti­teln, zeigt mir wie naiv und gut­gläu­big die heu­ti­ge Gesell­schaft auf die Medi­en abfährt. Es gibt immer eine zwei­te Betrach­tungs­wei­se, die­se gänz­lich aus­zu­schlie­ßen ist ein Ver­bre­chen an der Gesell­schafft, ins­be­son­de­re Men­schen anzu­grei­fen die noch soviel Cou­ra­ge haben die­se zu publi­zie­ren oder auch nur zu hin­ter­fra­gen. Vie­le die­ser Men­schen wer­den dafür bestraft, das sie eben nicht dem “Main­stream” fol­gen, sie wer­den benach­tei­ligt, gemobbt, aus­ge­grenzt und wer­den als Pes­si­mis­ten beti­telt. Lei­der sind es oft die­se Men­schen gewe­sen die in der Evo­lu­ti­on der Mensch­heit die grund­le­gen­den Ver­än­de­run­gen in Bewe­gung gebracht haben. Für mich stellt sich hier die Fra­ge was wohl schlam­pi­ger in Punk­to Kom­men­tar ist, etwas zu äußern was wohl­mög­lich bis­her nicht gesagt wur­de oder eupho­ri­sches Hörig­keits­han­deln und die völ­lig unge­recht­fer­tig­te Abur­tei­lung einer Erbärm­lich­keit die eigent­lich dem Ver­fas­ser des Ant­wort – Arti­kels zuge­schrie­ben wer­den sollte!

  23. der staat bekommt shcon genug geld, dass ihm gar nicht zu steht, durch mehr­wert­steu­er und alle mög­li­chen ande­ren steu­ern… da sol­len die davon mal was abdrü­cken… ich bezahl doch nich mehr als nötig, wenn ich das dank der mehr­wert­steu­er sowie­so schon muss!

    1. Ich kann Dir nur in dem Punkt recht geben, daß wir weni­ger Staat brau­chen, damit sich pri­va­te Wohl­tä­tig­keit bes­ser ent­fal­ten kann. Bei mir ist es näm­lich so, daß ich als Christ für den Schutz des unge­bo­re­nen Lebens spen­de, aber der Staat zwingt mich durch das Sozi­al­ge­setz­buch für Kin­des­tö­tun­gen im Mut­ter­leib mit­zu­be­zah­len durch die Kran­ken­ver­si­che­rung, in derich zwangs­ver­si­chert bin. War­um wer­de ich gegen mein Gewis­sen gezwun­gen für etwas zu bezah­len, das in Got­tes Augen ver­werf­lich ist, wäh­rend ich pri­vat für das Gegen­teil – den Schutz des unge­bo­re­nen Lebens – spende?

  24. Ich kann Mina­pen­da­we nur bei­pflich­ten. Wenn jeder zunächst an den “Nächs­ten” den­ken wür­de, wäre bald allen gehol­fen. Außer­dem kann man dann sofort sehen, was mit der Hil­fe ange­schafft wur­de oder wofür sie ver­braucht wur­de. Bei gro­ßen Aktio­nen ist das immer sehr undurch­sich­tig und viel Geld bleibt im Ver­wal­tungs­ap­pa­rat ste­cken. Bei Mina­pen­da­we geht nichts ver­lo­ren, die gan­ze Hil­fe kommt an. Den­noch fin­de ich auch die Akti­on gut, denn auch wenn nur ein Teil der Hil­fe ankom­men soll­te, wäre damit doch vie­len gehol­fen. Letzt­end­lich soll­te es also jeder so machen, wie er möch­te – Haupt­sa­che, er hilft…

  25. Beruf­lich sit­ze ich sozu­sa­gen an der Quel­le. Ich weiß in wel­chen Fami­li­en in mei­ner Ecke Hil­fe not­wen­dig ist. Kann ein “Vor­teil” sein, wenn man hel­fen mag. Im Gegen­satz zu damals bin ich reich, Geld im Über­fluß habe ich den­noch nicht, reich bin ich noch lan­ge nicht und wer­de ich wohl auch nie sein. Jeder soll und kann hel­fen wie er/sie es mag. Ich habe für mich per­sön­lich beschlos­sen lie­ber vor mei­ner Haus­tür zu hel­fen, Men­schen die vom Staat ziem­lich allein gelas­sen wer­den, als “irgend­wo” sonst auf der Welt! Da weiß ich dann 100 %ig, dass das biss­chen was ich geben kann auch da ankommt wo es ankom­men soll: bei Men­schen die es brau­chen, und zwar alles davon und nicht nur “ein biss­chen was”. 

    Soll und kann jeder machen wie er/sie mag… ich hel­fe auf mei­ne Art, näm­lich auf die, die mir auch am meis­ten gehol­fen hat. Ganz ein­fach eigentlich.

    1. Das kann ich defi­ni­tiv nur unter­schrei­ben. Wenn es Ihr Weg zu hel­fen ist, habe ich abso­lut nichts dage­gen und Applau­die­re. Mei­ne Mei­nung: Wenn man kann, dann soll­te man doch bit­te auch. 

      “Soll und kann jeder machen wie er/sie mag… ich hel­fe auf mei­ne Art, näm­lich auf die, die mir auch am meis­ten gehol­fen hat. Ganz ein­fach eigent­lich” ist der rich­ti­ge Weg.

      Nur Sät­ze wie: 

      “..seit wann kommt die Hil­fe da an, wo sie wirk­lich ankom­men soll? Das muss mir erst mal einer bewei­sen, vor ich mein Geld wo reinstecke”

      stieß bei mir etwas geschmack­lich auf. 🙂

      1. Mag sein. Doch… Mei­nun­gen bil­den sich aus Erfah­run­gen. Wo waren die gan­zen sozia­len Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen als ich unver­schul­det (!!!) in Not war, die Pfann­ku­chen zum Abend­essen mit Was­ser statt mit Milch anrühr­te, weil ich die Milch für den Früh­stücks­ka­ba mei­ner Kin­der spa­ren musste?

        Wie man was emp­fin­det, über man­ches denkt, rich­tet sich in ers­ter Linie an dem was man selbst erlebt/erfahren hat. Es hat mir nicht gehol­fen, dass zig Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen armen Kin­dern in Ätho­pien oder sonst wo auf der Welt, in wel­chen Krie­sen­ge­bie­ten auch immer gehol­fen haben. Das war mir zu dem Zeit­punkt ganz ehr­lich gesagt und höf­lich aus­ge­drückt piep-egal, denn die­se Hil­fe rich­te­te sich nicht an Men­schen die in unse­rem Land Hil­fe brauch­ten. Selbst Hil­fe die in unse­rem Land geleis­tet wird, kommt nicht immer da an, wo sie beön­tigt wird, auch sie erreicht nur einen klei­nen Teil… nähm­lich nur den Teil der an “Brenn­punk­ten” lebt. Die unauf­fäl­li­gen, die nir­gends “Akten­kun­dig” sind, weil sie ja von kei­ner Stel­le Hil­fe bekom­men, die erreicht die­se Hil­fe nie… und dar­un­ter lei­den nicht weni­ge Menschen.

  26. Vie­len Dank @Minapendawe … soweit habe ich gar nicht­ge­dacht. Ich tue es Ihnen ein­fach gleich. Zum Glück ist in mei­ner Gegend gera­de kein Hilfs­be­dürf­ti­ger, das spart mir somit doch eini­ges an Spen­de­rei und ich habe wohl Geld gespart. Viel­leicht bekom­me ich aber vie­le ande­re aus mei­nem Bekann­ten­kreis über­re­det, die­se Art der Hil­fe wei­ter zu ver­fol­gen. Damit ist sicher den “meis­ten” gehol­fen und wir gehen wei­ter in Rich­tung bes­se­res Deutschland. 

    Ich kann zwar dann nicht unbe­dingt behaup­ten, etwas für Tie­re, Hun­ger und all das ande­re ein­ge­stan­den zu sein … aber mei­nem Nach­barn geht es immer­hin gut. Jetzt im Ernst, ich wun­de­re mich immer über die Gedan­ken der Men­schen, alles zu ver­teu­feln und von sich auf ande­re zu schlies­sen. Die­ses “ICH”-bezogene ist wirk­lich Krank­haft. Vll. ist ja die Akti­on “Auf­run­den bit­te” eine tota­le Abzo­cke. Nach dem aktu­el­len Kennt­nis­stand ist es jedoch etwas, was durch­aus Ver­än­de­rung bewir­ken kann. 

    Bei sol­chen Aktio­nen kann man fol­gen­des tun:

    1. Ich war­te solan­ge in mei­nem Ses­sel dar­auf, dass irgend jemand den Beweis erbringt, dass “Auf­run­den bit­te” den Bür­gern das Geld aus der Tasche zieht um sich zu berei­chern, nur um nach­her selbst­zu­frie­den sagen zu kön­nen: ” Seht Ihr! Ich habe es gesagt!”

    2. Ich neh­me an der Akti­on Teil.

    Nach Regel 1 lebend kann man in x von 10 Fäl­len sagen: ” Ätsch! Die ande­ren haben gezahlt! ”

    Nach Regel 2 lebend kann man in x von 10 Fäl­len sagen : ” Ich habe dazu Bei­getra­gen, die Lebens­be­din­gun­gen in Deutsch­land zu verbessern! ”

    Ich sage lie­ber, dass ich 6x an einer Ver­bes­se­rung teil habe als dass ich 4x sage: ” Ich bin schlau­er als Ihr! ”

    Und jetzt kün­di­ge ich erst­mal mei­ne Last­schrift für den Erhalt tro­pi­scher Lebens­räu­me und fra­ge mal, ob mein Nach­bar eine Hose braucht.

  27. Ich wer­de garan­tiert nicht spen­den! Wenn ich spende/helfe, dann hel­fe ich Men­schen die “neben mir” woh­nen und drin­gend Hil­fe brau­chen. Da weiß ich dann, dass die noch schö­ne aber lei­der zu klein gewor­de­ne Win­ter­ja­cke wirk­lich ein Kind im nächs­ten Win­ter wär­men wird und die Eltern anstatt der 40 Euro für die Jacke gesun­des Essen auf den Tisch stel­len können.

    Vor­al­lem: seit wann kommt die Hil­fe da an, wo sie wirk­lich ankom­men soll? Das muss mir erst mal einer bewei­sen, vor ich mein Geld wo rein­ste­cke… Als es mir schlecht ging (allein erzie­hend mit damals zwei klei­nen Kin­dern… war im letz­ten Jahr der DM, ich hat­te 300 Mark für essen, Klei­dung, Win­deln und Schul­sa­chen, Schul­aus­flü­ge etc…) hat mir kei­ne öffent­li­che Stel­le gehol­fen, ich bekam nen tritt in den Hin­tern, weil mir nie­mand glaub­te dass ich wirk­lich so wenig habe! Ich wür­de Ein­künf­te ver­schwei­gen, von so wenig kann man icht leben.… ja ver­dammt noch­mal war­um stand ich denn bei euch und hab mich beschis­sen gefühlt, wie ein Bitt­stel­ler??? Jeder, wirk­lich jeder aus mei­nem Bekann­ten­kreis, der mir Kin­der­kla­mot­ten geschenkt hat oder man nen 10er gelie­hen hat, hat mir mehr gehol­fen als irgend eine bescheu­er­te (sor­ry!) Institution!

  28. @ Armin: es heisst ‘Maut­ge­büh­ren’ und die Zustän­dig­keit hier­für liegt weder im sozia­len noch im Bil­dungs­be­reich. Es ist also kein Biss­chen hlf­reich, das hier über­haupt zu themaisieren. -
    @ Ste­ve: wenn es Dir beim Spen­den tat­säch­lich dar­um geht, ‘Gutes’ zu tun, bist Du doch sicher froh um jede Gele­gen­heit, die ande­ren Men­schen gebo­ten wird, das glei­che zu tun. Geht’s Dir aber nicht dar­um, ist jeder wei­te­re Kom­men­tar über­flüs­sig. Ich per­sön­lich fin­de (beim aktu­el­len Infor­ma­ti­ons­stand) die ‘Auf­run­den’ – Idee gera­de jetzt, auf dem Höhe­punkt der aktu­el­len deut­schen ‘Jam­mer­kul­tur’, gross­ar­tig und unterstützenswert

  29. Ich fin­de es sehr Lobens­wert, das Du regel­mä­ßig für einen guten Zweck spen­dest. Es gibt aber immer noch genug Leu­te, die es dir gleich­tun wol­len, es aber aus z.b. Bequem­lich­keit nicht tun. Die­se Akti­on kann dazu füh­ren, den Gedan­ken mehr ins Bewusst­sein zu rücken und bie­tet gleich­zei­tig auch eine ein­fa­che Mög­lich­keit zu spen­den. Ein­kau­fen tut schließ­lich jeder, somit ist man stän­dig in der Situa­ti­on spen­den zu kön­nen. Viel­leicht soll­te die Akti­on aber tat­säch­lich kom­plett abge­bro­chen wer­den, da du sie ja nicht brauchst. Aber halt…du bist ja gar nicht in der Posi­ti­on um für alle Ein­woh­ner Deutsch­lands zu spre­chen. Sor­ry, hat­te ich kurz ver­ges­sen. Es han­delt sich um eine frei­wil­li­ge Akti­on – schließ­lich kann man an den Kas­sen selbst dar­über ent­schei­den, ob man dar­an teil­nimmt, oder nicht… Also alles gut.

  30. Ich geh schon aus guten Grund nicht zu Kik und wenn ich spen­de, möch­te ich schon selbst ent­schei­den wofür! Bei Lidl kann man bei­spiels­wei­se auf Fla­schen­pfand ver­zich­ten. Die­se Spen­de bekommt dann “die Tafel”.
    “Auf­run­den bit­te” brauch ich nicht!

  31. Wer gewähr­leis­tet das das Geld wirk­lich dafür ver­wen­det wird??? Sie­he Mount­ge­büh­ren. Unse­re Stras­sen sind noch immer Schrott

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