„Nachhaltigkeit kann auch Genuss bedeuten“

Geballte Kompetenz auf dem Sustainable Fashion Summit vergangene Woche in Frankfurt:

Sustainability-Experte Michael Arretz zitierte seinen Ex-Chef Michal Otto: „Soziale und ökologische Verantwortung darf kein Wettbewerbsfaktor werden.“

Ein Jahr Grüner Knopf. Gunther Beger vom Entwicklungsministerium ist mit dem Erreichten bis heute zufrieden. „Das Kind kann jetzt laufen.“

„Ich würde mir wünschen, dass das Kind eines Tages rennen kann“, so Glore-Gründer Bernd Hausmann.

Das Thema Nachhaltigkeit sei in der Wahrnehmung im Handel leider von Corona verdrängt werden, sagt Norbert Lock (Nile), der in diesem Zusammenhang, wie er scherzt, übrigens lieber von Shutdown als von Lockdown spricht. „Der Handel ist jetzt gefordert, das Thema Nachhaltigkeit auf seinen Flächen ganz anders herauszustellen.“

„Nachhaltigkeit kann auch Genuss bedeuten“, so Johanna von Stechow (Tchibo). Man sollte deshalb nicht immer über die Herausforderungen und die Komplexität sprechen, sondern in der Kommunikation Emotionalität in den Vordergrund stellen.

C&A-Marketingchef Maik Kleinschmidt war zugeschaltet: „Nachhaltigkeit allein ist bisher kein Verkaufsargument und für die Kunden auch kein Grund, höhere Preise in Kauf zu nehmen.“

 

profashionals

Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit 2012 selbstständig in der Personalberatung. 2016 Gründer von SUITS. Executive Search.

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