Vom Ego-Blogger zum Zielgruppen-Influencer

1. Unternehmen setzen auf einen festen und langfristigen ‚Inner Circle‘ von Blogs bei ihren Kampagnen.
2. Der Content auf Blogs wird exklusiver, die Briefings werden freier gefasst.
3. Authentizität zählt künftig mehr als Reichweite.
4. Die Relevanz der Modeblogosphäre nimmt weiter zu.
5. Qualität zeigt sich durch Zielgruppenaffinität.

Auf diese fünf Thesen haben Roland Schweins von Styleranking und Felix Wündsch von Ogilvy & Mather die Ergebnisse eines Roundtables zur Zukunft der Fashion-Blogosphäre gebracht, an dem ich vor ein paar Monaten mitdiskutieren durfte. Ja, mit sowas verbringe ich meine Zeit… Die spannendste Erkenntnis für mich war, wie ausgebufft und kommerziell beschlagen die teilnehmenden Bloggerinnen auftraten, für die das Mädchen-Ego-Hobby längst zum lukrativen Influencer-Business geworden ist. Kleine Medien-Ich AGs, die sich anders als die traditionellen Verlagshäuser auf dem Vormarsch wähnen.

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Styleranking und Ogilvy haben die Ergebnisse in einem 90seitigen Report zusammengefasst, der Kommunikationsprofis und Marketing-Verantwortlichen Ansätze zur strategischen Ausrichtung der Zusammenarbeit mit Influencern bieten soll. Das Whitepaper liegt hier zum Download bereit.

Bitte lesen Sie dazu auch:

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Lieber Eyan Allen,

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Markenmaskottchen-Debatte: Roland Schweins antwortet Stefan Gessulat

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Print verwirkt

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profashionals

Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit Januar 2012 Managing Partner der Personalberatung Hartmann Consultants

One thought on “Vom Ego-Blogger zum Zielgruppen-Influencer

  1. Wunderbar, das White Paper habe ich direkt runtergeladen und hoffe auf spannende Erkenntnisse. Allerdings: Die fünf Thesen hauen mich nicht wirklich vom Hocker, denn naheliegender geht’s ja kaum. Für viele Unternehmen, die sich in den vergangenen Jahren wahllos auf die Masse an vermeintlich coolen Fashionbloggern gestürzt hat, ist das aber womöglich total neu.
    Dass Authentizität und Glaubwürdigkeit langfristig mehr an Qualität (und guten Geschäften) versprechen als permanente Selbstbespiegelung, Eitelkeit und das Unvermögen, fehlerfreie kleine Texte aufzusetzen, ist auf diese Weise hoffentlich auch in den Marketingabteilungen angekommen. Wurde auch Zeit … also Danke dafür.

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