Petra Fischer

In “Markiert” zeigen Modeprofis Haltung. Heute mit Petra Fischer, Mitinhaberin von Fischer in Singen.

Mode ist für mich…..Lei­den­schaft, weil ich den Zeit­geist auf mei­ne Wei­se inter­pre­tie­ren kann und dadurch mit Phan­ta­sie dazu bei­tra­ge, einen neu­en zu schaffen.

Frau­en müs­sen….. intel­li­gent sein, ihre eige­ne Per­sön­lich­keit unter­strei­chen und sie selbst sein.

Ein rich­ti­ger Mann…..muss nicht tau­send Kli­schees ent­spre­chen. Ver­stand gepaart mit Humor macht auto­ma­tisch attrak­tiv und ver­leiht Ausstrahlung.

Die Jugend von heu­te ist….. rea­lis­ti­scher als mei­ne eige­ne Genera­ti­on. Die Balan­ce zwi­schen Arbeit und Leben ist ihnen wich­tig und sie wach­sen mit dem Bewusst­sein auf, fle­xi­bel zu sein. Mei­ne eige­nen Kin­der leben mir das jeden Tag vor.

Sex oder Golf?…..Kei­nes von bei­den. Inspi­ra­tio­nen lie­gen im All­tag oft am Weges­rand. Die Augen immer offen hal­ten oder in die Welt eines Buches ein­tau­chen bringt die Frei­heit im Kopf zurück.

Ohne Geld….. aber mit viel Fan­ta­sie und einer kla­ren Visi­on kann man auch Ber­ge versetzen.Geld ist nicht alles, am Anfang steht immer die Idee.

Wenn ich in den Spie­gel schaue, dann sehe ich….. eine berufs­tä­ti­ge Frau und drei­fa­che Mut­ter, die ein rea­lis­ti­sches Bild von sich hat und die­ses mit Krea­ti­vi­tät füllt. Einen Men­schen, der es sich vor­be­hal­ten hat, zu den­ken, zu reflek­tie­ren und die Frei­heit im Kopf sein eigen zu nennen.

Ich träu­me manch­mal davon, dass…..mehr nach­ge­dacht wird und dass die Men­schen wie­der ein gesun­des Maß von Respekt und Anspruch realisieren.

Was ich über­haupt nicht lei­den kann,…..ist Unver­schämt­heit, Über­schät­zung und nicht auf sein Gegen­über zu achten.

Wenn ich noch ein­mal ganz von vor­ne anfan­gen könn­te, dann…..wür­de ich nicht vie­les anders machen.

Was ich mag…..mei­nen Mann, mei­ne Kin­der, mei­ne Fami­lie und mei­ne engs­ten Freun­de, mei­nen Beruf und die Klei­nig­kei­ten, die unver­hofft mein Herz erfreuen.

Was mich nervt…. Über­heb­lich­keit, Selbst­über­schät­zung und Mani­pu­la­ti­on. Wenn man ver­sucht, mir ein X für ein U zu verkaufen.

Mein größ­ter Tri­umph war/ist…..ich selbst zu sein, den Beruf aus­zu­üben, den ich lie­be und drei  wun­der­ba­re Kin­der und eine Fami­lie zu haben. Last but not least die Din­ge mit dem Her­zen sehen zu können.

Mein größ­ter Feh­ler ist…..manch­mal mei­ne Ungeduld.

Ohne Inter­net…..geht die Welt nicht unter. So wür­den wir wie­der mehr  per­sön­lich mit­ein­an­der sprechen.

Mei­ne Play­list….die Mix­cloud List des fran­zö­si­schen Musik­ex­per­ten Michel Gau­bert. Er ver­steht es per­fekt, Pop Clas­sic der 80er und 90er mit wenig Gehör­tem zu kombinieren.

Am liebs­ten kau­fe ich…..Din­ge für zu Hau­se. Ich lie­be Por­zel­lan und Kera­mik. Klei­ne Din­ge, die mich inspi­rie­ren. Und Bücher. Din­ge die ich mei­nen Freun­den schenke.

Das bes­te deut­sche Mode­ge­schäft ist …..wird viel­leicht in der Zukunft kre­iert. Wie es aus­sieht, wird die Zeit zei­gen und eine Genera­ti­on, die eine völ­lig ande­re Sicht auf Mode haben wird.

Mein Job…..ist Teil mei­nes Lebens, den ich mit gro­ßer Freu­de mache. Die Ver­än­de­run­gen, die die Mode fast monat­lich her­vor­brin­gen, las­sen den Beruf nie­mals zur Rou­ti­ne werden.

Am bes­ten bin ich, wenn…..ich unter Druck ste­he. Die bes­ten Ent­schei­dun­gen fäl­le ich spon­tan und intuitiv.

Chefs soll­ten….. gedul­dig sein und nie­mals ver­su­chen, ihre Mit­ar­bei­ter im Unkla­ren zu las­sen. Mit der Wahr­heit und kla­ren Ent­schei­dun­gen kommt man am weitesten.

Als Bun­des­kanz­ler….. Ich wür­de auf den Job ver­zich­ten. Not my cup of tea.

Am meis­ten bewun­de­re ich…..ehr­li­che, auf­rich­ti­ge Men­schen, die das Talent haben, glück­lich zu sein.

Der schöns­te Ort der Welt ist..…mein Zuhau­se.

Für…  Cola Light und Kar­tof­fel­pü­ree … wer­de ich schwach.

Das letz­te Mal gelo­gen habe ich, als …..garan­tiert nicht in die­sem Fragebogen.

Mit 17 woll­te ich…..vie­les, was ich heu­te garan­tiert nicht mehr möch­te. Und Eini­ges ist in Erfül­lung gegan­gen, von dem ich nicht zu träu­men gewagt hätte.

In Zukunft…..wer­de ich wei­ter ler­nen, begeis­tert auf­neh­men und ver­su­chen, die Wer­te, die mir wich­tig und gut erschei­nen, an mei­ne Kin­der weiterzugeben.

Was ich immer schon mal gefragt wer­den woll­te…..Da hal­te ich es mit Karl Lager­feld: Die Ant­wor­ten auf die meis­ten Fra­gen sind schon gege­ben, und neue intel­li­gen­te Fra­gen sind selten.

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