Andreas Weitkamp

In “Markiert” zeigen Modeprofis Haltung. Heute mit Andreas Weitkamp vom Modehaus Schnitzler in Münster.

Mode ist für mich.….Aus­druck von Per­sön­lich­keit, Spie­le­rei, Lei­den­schaft, Kul­tur und Spaß.

Frau­en müs­sen.….so durchs Leben gehen, wie sie es wol­len und nicht, wie ande­re es meinen.

Ein rich­ti­ger Mann…..kann über sich selbst lachen und hält einer Frau die Tür auf. Nicht zwin­gend gleichzeitig.

Ohne Geld.….ist das Leben nicht unglück­li­cher, aber mit Sicher­heit schwieriger.

Wenn ich in den Spie­gel schaue, dann sehe ich…..die 4. Genera­ti­on Weit­kamp im Jubi­lä­ums­jahr “125 Jah­re Schnitz­ler”, die wie alle ande­ren Ver­tre­ter mei­ner Genera­ti­on vor den Her­aus­for­de­run­gen des Ein­zel­han­del in den nächs­ten Jah­ren steht.

Ich träu­me manch­mal davon, dass.….Ein­tracht Frank­furt Deut­scher Fuß­ball-Meis­ter wird.

Was ich über­haupt nicht lei­den kann,…..sind Unpünkt­lich­keit, zu lan­ge Ärmel und Pistazieneis.

Was ich mag…..Humor, Spon­ta­ni­tät, Begeis­te­rungs­fä­hig­keit, das gluck­sen­de Lachen mei­ner Kinder.

Was mich nervt….sind Ver­tre­ter, die Schnitz­ler bes­ser ken­nen als ich, aber noch nie bei uns waren.

Mein größ­ter Feh­ler ist…..ganz sicher mei­ne Ungeduld.

Mei­ne Play­list….ist kreuz und quer. Mal laut, mal lei­se, mal Ver­di, mal Kalk­bren­ner, mal Cold­play – auf alle Fäl­le durch­ein­an­der, weil’s sonst lang­wei­lig wird.

Am liebs­ten kau­fe ich.….Mar­ken mit Geschich­te, einer Idee dahin­ter und für die Sache bren­nen­den Leuten.

Das bes­te deut­sche Mode­ge­schäft…..sind all die erfolg­rei­chen, inha­ber­ge­führ­ten Geschäf­te, die das Herz­stück des Ein­zel­han­del sind und viel zu wenig öffent­li­che Beach­tung bekommen.

Mein Job.….ist die per­fek­te Sym­bio­se aus BWL, Psy­cho­lo­gie und Improvisationstheater.

Am bes­ten bin ich, wenn…..ich ganz intui­tiv aus dem Bauch her­aus entscheide.

Chefs soll­ten…..zuhö­ren kön­nen. Und auf ande­re Mei­nun­gen hören (kön­nen).

Am meis­ten bewun­de­re ich…..alle Kol­le­gen und Kol­le­gin­nen mei­ner Genera­ti­on, die an Ein­zel­han­del auch so viel Spaß haben und sich als Nach­fol­ger/-innen der “Auf­ga­be Fami­li­en­un­ter­neh­men” stellen.

Der schöns­te Ort der Welt ist..…der Strand am Ost-Ende von Wan­ger­oo­ge. Da gibt’s nur Sand, Vögel, Wei­te und Ebbe und Flut. Per­fekt, um geer­det zu bleiben.

Für…mei­ne bei­den Jungs, Emil und Johann… wer­de ich schwach.

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