“Made in Germany”, nicht “Made by Germans”

Den Ver­gleich mit Oli­vi­e­ro Tos­ca­ni (unten) wol­len wir nicht gleich zie­hen. Dafür fehlt es dann doch an Raf­fi­nes­se und tech­ni­scher Bril­lanz. Aber dass Boni­ta Grupp in ihrem Vater Wolf­gang Grupp einen PR-Pro­fi zum Leh­rer hat, zeigt das Foto, das sie zum Valen­tins­tag auf Face­book pos­te­te. Das lös­te denn auch prompt die womög­lich kal­ku­lier­ten Reak­tio­nen aus – “Sogar hier ist ein Nig­ger ein­ge­schmug­gelt” und ähn­li­ches Gepö­bel. Die häss­li­chen Kom­men­ta­re sind inzwi­schen gelöscht. Bei dem Lie­bes­paar han­de­le es sich um Tri­gema-Mit­ar­bei­ter, stell­te Boni­ta Grupp tags dar­auf klar. “Hier arbei­ten vie­le Men­schen, unter ande­rem vie­le mit aus­län­di­schen Wur­zeln. Wir ste­hen für Made in Ger­ma­ny und des­halb für eine Kul­tur, die so facet­ten­reich ist wie Deutschland.”

toscani

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