@K5 (2): “Online wie offline gilt: Es gibt nichts Tödlicheres als Langeweile”

Quo­tes von der K5 Future Retail Con­fe­rence 2017 in Berlin:

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Wol­len die Kun­den Müs­li online kau­fen? Als Max Witt­rock eine Kun­den­um­fra­ge mach­te, war das Ergeb­nis ernüch­ternd: Die Zustim­mung lag bei 0 Pro­zent. Er und sei­ne bei­den Part­ner haben MyMu­es­li trotz­dem gegrün­det. “Es hat funk­tio­niert, Mother­fu­ckers!” Auch in Zei­ten von Big Data, so die Leh­re, kann es gut sein, auf sei­nen Bauch zu hören.

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Viu ist vor drei Jah­ren als Omnich­an­nel-For­mat gestar­tet, so Kili­an Wag­ner. “96 Pro­zent des Bril­len­markts ist off­line.” Heu­te betrei­ben die Schwei­zer bereits 26 eige­ne Stores und 20 Partner-Shops.

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Robin Kirsch (Les­a­ra): “Wir stel­len unser Sor­ti­ment daten­ge­trie­ben zusam­men und nicht auf Fashion-Parties.”

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Peter Chal­jaw­ski hat mit Chal-Tec eine ver­ti­ka­le Pro­duk­ti­ons- und Ver­triebs­in­fra­struk­tur für Elek­tro­ge­rä­te ent­wi­ckelt: “Der größ­te Vor­teil von Ver­ti­kal ist nicht Mar­ge, son­dern Information.”

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Sven Bern­hardt ist bei Bre­u­n­in­ger fürs Digi­tal­busi­ness ver­ant­wort­lich, das mitt­ler­wei­le für 20 Pro­zent des Gesamt­um­sat­zes von 800 Mil­lio­nen Euro steht. “Emo­tio­nen und Erleb­nis­se müs­sen auch digi­tal gespielt werden.”

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Mari­an Schi­ko­ra hat Best Secret bei Schus­ter­mann & Boren­stein auf­ge­baut: “Online wie off­line gilt: Es gibt nichts Töd­li­che­res als Langeweile.”

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Andrea Sker­sies ist für das Mar­ke­ting bei Zoop­lus ver­ant­wort­lich: “Es macht einen Unter­schied, ob sie Hun­de­klei­dung in Deutsch­land oder in Ita­li­en ver­kau­fen. Die Deut­schen wol­len es funk­tio­nal. Die Ita­lie­ner mögen schon mal ein paar Glit­zer­stein­chen drauf.”

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Karo­lin Jun­ker setzt mit ihrem Vin­ta­ge-Shop Vite enVogue auf ein­zig­ar­ti­ge Pro­duk­te: “Die Kun­din­nen war­ten jeden Tag dar­auf, was wir Neu­es bringen.”

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“Zugang ist wich­ti­ger als Besitz”, glaubt Myon­bel­le-Geschäfts­füh­re­rin Nina Blas­berg. “Wir sind über­zeugt, dass sich Sharing auch im Fashion-Bereich durchsetzt.”

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“Der mensch­li­che Fak­tor bleibt wich­tig”, meint Julia Bösch von Out­fit­te­ry (rechts). “Die Kun­den wol­len nicht nur eine Num­mer im Sys­tem sein.”

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Sebas­ti­an Betz (Abou­tY­ou): “Wir glau­ben an Inspi­ra­ti­on und Dis­co­very Commerce.”

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