Julian Daynov

In “Markiert” zeigen Modeprofis Haltung. Heute mit Julian Daynov, Fashion Victim, Trend Scout, Netzwerker und Berater.

Mode ist für mich.…. Lei­den­schaft, Hob­by, Job, Aus­druck mei­ner inne­ren Welt, mei­ner Lau­ne. Seis­mo­graph der Zeit.

Frau­en müs­sen.…. mehr wie Nan­cy Pelo­si sein (die Lady, die Donald Trumps Rede zer­ris­sen hat).

Ein rich­ti­ger Mann….. zeigt auch Emotionen.

Die Jugend von heu­te.…. ist hyper­di­gi­tal und ver­passt dabei oft den gan­zen ana­lo­gen Spaß; hat’s gar nicht so leicht allen Erwar­tun­gen gerecht zu wer­den; hat zum Glück viel mehr zu sagen, nimmt Hal­tung ein.

Sex oder Golf?.…. Golf hab ich nie probiert.

Influ­en­cer oder Fol­lower?.…… Opi­ni­on Leader.

Ohne Geld.…. geht’s auch, aber es macht bei Wei­tem nicht so viel Spaß.

Wenn ich in den Spie­gel schaue, dann sehe ich….. dass es lang­sam mal Zeit wird für etwas Botox hier und da.

Was ich mag….. open min­ded peop­le, gan­ze Tage am Strand, imper­fek­te Schön­heit, Tone-in-Tone Loo­ks, Pyja­ma Pants den gan­zen Sonn­tag lang – auch manch­mal auf der Stra­ße, mei­ne Freun­de, mein Leben, Berlin.

Was ich über­haupt nicht lei­den kann,….. Fake Peop­le, Fake Fashion, kei­ne Eigen­in­itia­ti­ve, Faul­heit, Feig­heit, Neid … und natür­lich die übli­chen Sachen: Stau auf der Auto­bahn und Urlau­ber mit Kids in der Busi­ness Class… oh, und Haters, natürlich.

Das wür­de ich ger­ne ver­ges­sen: …... Irgend­wie nichts. Zum Glück hat­te ich kei­ne gro­ßen Miss­erfol­ge. Some­ti­mes you win, some­ti­mes you learn  – you never loose.

Ohne Inter­net.…. kei­ne Ins­ta-Stars, kei­ne Ins­ta-Brands, kei­ne Ins­ta-Jobs… oh, und eben auch kein Profashionals.

Mei­ne Play­list…. vol­ler Divas – Gaga, Bey­on­cé, Robyn, Lana, Brit­ney und gaaa­anz Cher.

Am liebs­ten kau­fe ich.…. Geschen­ke für mei­ne Dar­lings. Taschen und Schu­he für mich.

Das bes­te deut­sche Mode­ge­schäft ist….. das, was ich gera­de berate.

Mein Job.…. ist so span­nend und viel­fäl­tig, täg­lich anders und macht mir so viel Spaß, dass es mit gar nicht wie Arbeit vorkommt.

Am bes­ten bin ich, wenn….. ich unter Strom bin – eine Nacht vor der Klau­sur, eine Nacht vor dem Auf­tritt, eine Nacht vor dem Pitch.

Chefs soll­ten…..  zuhö­ren, inspi­rie­ren, moti­vie­ren, sup­por­ten, ver­trau­en, weni­ger ego­man und nicht gei­zig sein.

Ein Denk­mal gebührt……. dem Erfin­der von Make-up. Foun­da­ti­on, Con­cea­ler und Co. machen die Welt ein­fach schöner.

Der schöns­te Ort der Welt ist… wo man sich gera­de glück­lich fühlt.

Ent­schul­di­gen muss ich mich bei….. nie­man­dem. Wer eine Ent­schul­di­gung ver­dient hat, hat sie auch bekommen.

Mit 17 woll­te ich….. genau das machen, was ich heu­te mache, genau so leben, wie ich heu­te lebe – bloß irgend­wo, wo es kei­nen Win­ter gibt.

In Zukunft.…. wür­de ich mich ger­ne noch stär­ker für Pro­jek­te “with real social pur­po­se and impact” enga­gie­ren und so viel Zeit mit mei­nen Eltern ver­brin­gen, wie es nur geht.

Was ich immer schon mal gefragt wer­den woll­te….. war­um für mich Ber­lin das neue New York ist und ich es soooo viel coo­ler fin­de, hier zu leben.

Juli­an Day­n­ov (33) ist ein inter­na­tio­nal gefrag­ter Mode­ex­per­te und Trend Scout mit Hin­ter­grund als Ein­käu­fer, Fashion Direc­tor und Bera­ter für nam­haf­te Insti­tu­tio­nen der Bran­che, wie z.B. Barney’s, Har­rods, TJ Maxx, Saks Fifth Ave­nue, The Dubai Mall, Nike, Cha­nel, Mini, Apple und DKNY. Er lebt in Ber­lin und berät Brands und Retailer in Sachen Eigen­mar­ken­ent­wick­lung, Brand Manage­ment, Coope­ra­ti­on Mar­ke­ting und In-Store-Experience.