@Neocom: „Gärtner, nicht Maschinen“

Noch ein paar Zitate von der Neocom 17:

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Fressnapf-Gründer Thorsten Toeller hat die Herausforderung durch die digitale Konkurrenz angenommen. „Das breite Angebot, das immer unser USP war, zählte auf einmal nicht mehr.“ Deshalb investiere Fressnapf massiv in seine Omnichannel-Fähigkeiten. Toeller ist überzeugt: „Pure Player werden nicht überleben. Online wie Offline.“

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Ralf Dümmel gab einen Einblick in die Vermarktungsmaschinerie hinter „Höhle der Löwen“: “ Es ist eine Win-Win-Win-Win-Win-Situation. Für Gründer, Sender, Investoren, Handel und Endverbraucher.“

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Curt Simon Harlinghausen (Publicis): „Wir sind im Zeitalter der digitalen Empathie angekommen. Systeme analysieren das Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und das Schmecken. Es geht um realtime contextual personal matching.“

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Autor Tim Leberecht (Business Romantic Society) glaubt an eine Gegenbewegung zu den Effizienzoptimierungen in den Unternehmen, die die Digitalisierung  verheisst. Romantische Führung heißt für ihn: „Tue das Unnötige! Schaffe Intimität! Entdecke den Anderen! Leide (ein bisschen)!“ Es gehe auch darum, das Unperfekte zuzulassen, verlieren zu können werde künftig eine Kernkompetenz sein. „Wir brauchen Unternehmen, die Gärtner sind, nicht Maschinen.“

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Martin Groß-Albenhausen (BEVH) erklärte das Motto der diesjährigen Neocom – ‚Back to the Future‘: „Wir müssen auch künftig Unternehmen mit Seele bauen und die Kunden im Blick haben. Diese alten Tugenden gelten auch in Zukunft.“

 

profashionals

Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit 2012 selbstständig in der Personalberatung. 2016 Gründer von SUITS. Executive Search.

One thought on “@Neocom: „Gärtner, nicht Maschinen“

  1. Eines der besten Kommentare ist: „Unternehmen mit Seele bauen und den Endverbraucher im Blick haben!“
    Nach meiner Ansicht müssen auch im Fashion Business „mehr Werte“ entstehen.
    Es gilt hier auch der alte Spruch: „Ware und arme Leute gibt es genug“!!
    Einen Teil welches ich für mich kaufe muss mir einen gewissen Wert symbolisieren.

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