„Made in Germany“, nicht „Made by Germans“

 

Den Vergleich mit Oliviero Toscani (unten) wollen wir nicht gleich ziehen. Dafür fehlt es dann doch an Raffinesse und technischer Brillanz. Aber dass Bonita Grupp in ihrem Vater Wolfgang Grupp einen PR-Profi zum Lehrer hat, zeigt das Foto, das sie zum Valentinstag auf Facebook postete. Das löste denn auch prompt die womöglich kalkulierten Reaktionen aus – „Sogar hier ist ein Nigger eingeschmuggelt“ und ähnliches Gepöbel. Die hässlichen Kommentare sind inzwischen gelöscht. Bei dem Liebespaar handele es sich um Trigema-Mitarbeiter, stellte Bonita Grupp tags darauf klar. „Hier arbeiten viele Menschen, unter anderem viele mit ausländischen Wurzeln. Wir stehen für Made in Germany und deshalb für eine Kultur, die so facettenreich ist wie Deutschland.“

toscani

 

profashionals

Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit Januar 2012 Managing Partner der Personalberatung Hartmann Consultants

One thought on “„Made in Germany“, nicht „Made by Germans“

  1. Wenn nicht die Modebranche, welche dann ist in der Position multikulturell zu sein. Und ist es nicht die Verantwortung und Pflicht Humanität zu unterstützen und auch politisch gemäßigte Stellung zu beziehen?
    Dieses Trigema Posting finde ich super. Vielen Dank

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