Fein beobachtet, Jakob und David!

„H&M schummelt im Online-Shop“ hat ihr Blog Dandy Diary aufgedeckt : „Kann es sein, dass die Hosen, T-Shirts und Kleider allesamt per Photoshop auf das Foto eines immergleichen Models drauf retuschiert wurden? Kann es außerdem sein, dass auf den Körper dieses ewig gleichen Models verschiedene Köpfe montiert wurden?“ fragt sich Jakob Haupt in seinem Beitrag. Die offensichtliche Antwort gibt er selbst: „Es sieht ganz danach aus.“ Das ist eben H&Ms Interpretation von Brigittes „Ohne Models„-Ansatz.

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Darüber kann man sich jetzt aufregen oder auch nicht. Wenn’s der besseren Präsentation dient, Kosten spart und damit günstigere Preise ermöglicht… In Webshops geht es nicht um Fotografie oder gar Kunst, sondern ums Verkaufen und um eine optimale Produkt-Darstellung. Warum sollte man da als Shop-Betreiber für die immer selben Model-Posen stets neu bezahlen? Ladenbesitzer stellen auch keine echten Menschen in ihre Schaufenster.

Aber was heißt schon „echte Menschen“? Ich empfehle dazu einen kurzen Blick in dieses Video:

Dandy Diary ist übrigens einer der besseren Mode-Blogs. David Roth (auf dem Fotos rechts) ist schließlich durch eine gute Schule gegangen – er war u.a. mal Praktikant bei der TextilWirtschaft. Schon in den Redaktionskonferenzen fiel er mit extravaganten Kopfbedeckungen auf. Jetzt sitzt er bei der Fashion Week neben uns in der ersten Reihe.

Bitte lesen Sie dazu auch: Frau Dr. Carruthers empfiehlt ein süßes Gift

profashionals

Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit 2012 selbstständig in der Personalberatung. 2016 Gründer von SUITS. Executive Search.

10 Antworten auf „Fein beobachtet, Jakob und David!

  1. nun ja… es handelt sich hierbei um den Ankleideraum von H&M und nicht die normale eCommerce-Massenfotografie.
    Ausprobieren von eigenen Looks und sich dazu einen ‚Typ‘ auswählen, der am besten dem eigenen Aussehen entspricht.
    Hier wurde also mitnichten Geld gespart, sondern eher schön was ausgegeben…

    Beste Grüße von ebenfalls einer ehemaligen TW-Praktikantin!

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