Vertikale Exzellenz? Der Mensch macht das Geschäft.

Da hat Insa Held, die eine Rei­he von CBR- und Esprit-Stores betreibt, recht. Auch das Sys­tem­ge­schäft funk­tio­niert nicht ohne fähi­ge und lei­den­schaft­li­che Händ­ler. Über 300 Teil­neh­mer kamen ges­tern zum Part­ner­schafts­kon­gress von TW und BTE. Tho­mas Fedra foto­gra­fier­te. Hier noch ein paar Zita­te vom Podium:

Kers­tin Leh­mann (OC+C Stra­te­gy Con­sul­tants): “Ist Ver­ti­ka­li­tät heu­te über­haupt noch ein Wett­be­werbs­vor­teil? Es kommt nicht mehr auf das Ob an, son­dern auf das Wie. Exzel­lenz ist das The­ma. Nicht über­all, wo ‘ver­ti­kal’ drauf­steht, ist auch ‘ver­ti­kal’ drin.”

Peter Sud­holt (Joh-Grup­pe, Geln­hau­sen): “Ich ver­kau­fe kein Stück Ware mehr wegen der Shop-Möblie­rung. Ich wür­de das Geld lie­ber in die Qua­li­fi­zie­rung mei­ner Mit­ar­bei­ter stecken.”

Andre­as Schal­ler (Lloyd Shoes): “Ab und zu wird uns vor­ge­wor­fen, dass unse­re Fabrik­ver­kaufs-Filia­len schö­ner sind als die Fach­han­dels-Geschäf­te. Das liegt nicht an unse­ren Fabrikverkaufs-Filialen.”

Rolf Jan­sen (Store Ope­ra­tors, hier mit sei­nem Geschäfts­part­ner Mike Mön­ning­hoff): “Uns spült kei­ner den Laden. Wir ver­kau­fen nach alter Manier wie gute Ein­zel­händ­ler ein und haben die Ware dann zu verkaufen.”

Jan Rosen­berg (CBR): “Ich bin Däne. Dänen lügen bekannt­lich nicht.”

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