Auf einen Kaffee mit Nico Pesko

 

Manch­mal muss man nach Ber­lin fah­ren, um ein Mode­haus in den Schwei­zer Ber­gen ken­nen­zu­ler­nen. Pes­ko in Len­zer­hei­de ist ein Fami­li­en­un­ter­neh­men, das gera­de sein 100jähriges fei­ert. Heu­te Früh traf ich Nico Pes­ko im Cafe Ein­stein Unter den Lin­den. Er hat­te mich im Vor­feld von Ber­lin kon­tak­tiert, um mir das Haus nahe­zu­brin­gen, das er gemein­sam mit sei­nen Eltern führt. Pes­ko ver­bin­det Ski­ver­leih und Kunst­ga­le­rie mit Luxus-Mode und Sport­be­klei­dung auf 1200 Qua­drat­me­tern. In Chur betreibt man zudem einen Marc O’Po­lo-Store. Das Inter­es­san­te an dem Kon­zept ist, dass es auf authen­ti­sche Pro­duk­te und Heri­ta­ge setzt und dies mit einem moder­nen Rah­men und sty­lis­her Prä­sen­ta­ti­on ver­bin­det. Der Kon­trast ist span­nen­der und scheint mir ehr­li­cher als die Kon­zep­te vie­ler Heri­ta­ge-Blen­der, die ihre pro­fa­nen Pro­duk­te bevor­zugt mit anti­ken Ein­rich­tun­gen auf­mot­zen. Eine Rei­se nach Len­zer­hei­de könn­te sich nicht nur für Ski­fah­rer lohnen.

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