Profashionals live in Instagram

Ich habe beschlos­sen, Insta­gram nicht mehr län­ger zu igno­rie­ren. Es ist nicht so, dass ich ansons­ten nicht mit mei­ner Frau zu kom­mu­ni­zie­ren wüss­te (klei­ner Sei­ten­hieb). Ich sah bis­lang nur wenig Sinn dar­in, Pro­fa­shio­nals-Inhal­te über die­sen Kanal zu verbreiten.

Anfangs war Insta­gram kaum mehr als ein glo­ba­les Foto­al­bum für Kids. Die sind inzwi­schen groß gewor­den, man­che ver­die­nen sogar Geld damit, und auch die älte­ren Semes­ter füh­len sich dort in guter Gesell­schaft. Der Bild­be­ar­bei­tung sei Dank. Nicht zuletzt tum­meln sich vie­le Mode­pro­fis in dem sozia­len Netz­werk, das ja in ers­ter Linie Visu­el­les aus­tauscht und sich damit als Trend­in­spi­ra­ti­on eben­so eig­net wie zur gla­mou­rö­sen Selbst­dar­stel­lung. Bei­des brau­chen die Mode­leu­te bekannt­lich gleichermaßen.

Insta­grams Foto-Fokus­sie­rung ist auch der Grund, wes­halb Pro­fa­shio­nals bis­lang dort nicht aktiv war. Hier zählt noch das geschrie­be­ne Wort. Lesen, lie­be Mil­le­ni­als, ist eine zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas alt­her­ge­brach­te Kul­tur­tech­nik. Sie kann manch­mal anstren­gend und auch zeit­rau­bend sein, so wie das Schrei­ben übri­gens auch. Aber ein Bild sagt halt auch nur sehr sel­ten mehr als 1000 Worte.

Zugleich gibt es Inhal­te, für die der Blog nicht die rich­ti­ge Platt­form ist. Flüch­ti­ge Beob­ach­tun­gen, unter­wegs spon­tan fest­ge­hal­ten und schnell kom­men­tiert. Zu wenig für eine abge­wo­ge­ne Argu­men­ta­ti­on, aber genug für einen Anstoß. Um sol­che Inhal­te geht es künf­tig auf

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Wer­fen Sie ger­ne einen Blick dar­auf. Ich habe gera­de erst ange­fan­gen und wer­de auch nur dann etwas pos­ten, wenn es etwas Inter­es­san­tes gibt und es mei­ne Zeit erlaubt. Wer mehr Sub­stanz sucht, soll­te wei­ter­hin den Blog abonnieren.

Es haben sich übri­gens auch ohne einen ein­zi­gen Bei­trag 150 Fol­lower für den Account gefun­den, den ich schon vor Wochen pro­phy­lak­tisch ange­legt habe. Was einer­seits ein net­tes Kom­pli­ment dar­stellt und zugleich etwas über die flüch­ti­ge Wahr­neh­mung von Insta­gram-Inhal­ten aussagt.

Ich fan­ge trotz­dem mal an. Und freue mich, wenn Sie mir auch auf Insta­gram fol­gen.

Herz­lichst

Jür­gen Müller