Connecten mit Zalando? Guido Schild findet‘s clever. Norbert Steinke falsch.

Nobert Stein­ke

Es ist eine Honig­fal­le und der letz­te Nagel zum Sarg von Fach­ge­schäf­ten, Ver­ti­ka­len, Mono­label- und Depart­ment Stores. Sie alle soll­ten Wider­stand leis­ten und nicht in die Fal­le tap­pen! (…) Eines Tages wird der letz­te loya­le Kun­de an Zalan­do ver­lo­ren sein. Mis­si­on erfüllt, Sarg zu. Sie wer­den Ihren Laden schlie­ßen und Zalan­do ein wei­te­res (defi­zi­tä­res) Oulet in ihren Räu­men eröffnen.

Gui­do Schild

Ja, das ist kei­ne Wohl­tä­tig­keit, son­dern ein klu­ger stra­te­gi­scher Schach­zug (von Zalan­do). Schließ­lich ist jeder Online-Ver­kauf ein Off­line-Ver­kauf weni­ger. Klu­ge Mar­ken und Ein­zel­händ­ler wer­den es als das sehen, was es ist, und der Rest wird hof­fent­lich etwas dazu­ler­nen. (…) Wenn Sie finan­zi­ell und digi­tal gut daste­hen, betrach­ten Sie Con­nec­ted Retail nur als einen wei­te­ren Ver­triebs­ka­nal, den es zu tes­ten gilt. Wenn Sie drin­gend jeden ein­zel­nen Ver­kauf brau­chen, weil Sie ums Über­le­ben kämp­fen, trägt jeder Ver­kauf zu Ihrem Cash­flow bei. Sicher, das reicht viel­leicht nicht mehr aus, um Ihr Unter­neh­men zu ret­ten. Aber ist Zalan­do dar­an schuld oder jemand anderes?

Der ehe­ma­li­ge Hall­hu­ber-Chef und Ger­ry Weber-Vor­stand und der Unter­neh­mens­be­ra­ter strei­ten in Brand Growth Inspi­ra­ti­on über Zalan­dos Con­nec­ted Retail-Kon­zept. Lesen Sie dazu auch C&A bei Zalan­do.

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