Was mir am ersten Film gefallen hat, war, dass er der Welt gezeigt hat, was für ein riesiges Geschäft die Mode ist. Sie ist weltweit eine echte wirtschaftliche Kraft, und der erste Film hat das anerkannt. Es hat sich so viel verändert. (…) Wir sind immer noch da. Wir alle machen unsere Arbeit – auf unterschiedliche Weise und über mehrere Plattformen hinweg statt nur über eine einzige, aber wie wunderbar ist das denn? Wir erreichen viel mehr Menschen. (…) Heute ist Mode viel demokratischer, und ihr Einfluss ist enorm. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Kultur.
Anna Wintour (76) im Gespräch mit Meryl Streep (76) und Regisseurin Greta Gerwig (42), fotografiert von Annie Leibovitz (76). Mit der Mai-Ausgabe ist der Vogue ein netter Coup gelungen. Dass das Magazin seine ehemalige Chefredakteurin auf den Titel nimmt, ist aus journalistischer Perspektive bedenklich. Das zeigt zugleich, dass Wintour längst ihre eigene Marke darstellt. Der Auftritt dient überdies einem guten Zweck: Am 30. April kommt das Sequel zu 'Der Teufel trägt Prada' in die Kinos.