Lästereien (5): Philipp Plein über die Berlin Fashion Week

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„Die Berliner Modewoche ist ein Fake-Event fürs deutsche Fernsehen. Kein wichtiger Modejournalist kommt dorthin. Es gibt keine Marken, keine Mode und keine Leute. Außer bezahlten Celebritys.“

(Quelle: GQ)

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Mehr als 20 Jahre journalistische Arbeit bei der TextilWirtschaft. Als Redakteur, Korrespondent, Business-Ressortleiter. Chefredakteur von 2006 bis 2011. Die TextilWirtschaft ist das führende Medium für das Modebusiness im deutschsprachigen Europa. Seit 2012 selbstständig in der Personalberatung. 2016 Gründer von SUITS. Executive Search.

8 Antworten auf „Lästereien (5): Philipp Plein über die Berlin Fashion Week

  1. …das ist doch mal ein Statement!!!! Schade, wenn das so ist..sollte es aber neben GUCCI, PRADA, HERMES und natürlich auch Philip Plein…doch noch Kollektionen geben, die ihre Marktberechtigung haben und sich in Berlin präsentieren..und daran glaube ich…dann sollte man Berlin nicht „downgraden“…..Allerdings ist es irgendwie eine ureigene typisch deutsch Eigenschaft etwas zu „hypen“ und dann wieder nieder zu reden…..

  2. …für mich ein ganz großer Vollidiot, der jegliche Bodenhaftung verloren hat !
    Schaut Euch seine geschmacklosen BlingBling Klamotten an—„for fake feople only“
    Heiko Storz

  3. Ausgerechnet Philipp Plein, der mit nietenbesetzten Ed Hardy-Verschnitt-Kollektionen alles aus dem Kommerz-Design zusammengeklaut hat was es gibt und somit der wahrscheinlich originellste aller deutschen Designer ist, redet darüber in dieser Weise ? Ausgerechnet Philipp Plein der so wahnsinnig tolle Celebrities wie die Geissens ausgestattet hat um Publicity zu bekommen ?
    Ausgerechnet Philipp Plein dessen Hauptkäuferschicht aus russischen Oligarchenfrauen besteht ? Muss sich wirklich alles an kommerziellen Erfolg messen lassen ? Der „Modedeutsche“ an sich ist ein von Minderwertigkeitskomplexen behaftetes Wesen. Er würde so gerne französisch, italienisch oder englisch stilvoll sein. Das zeigen ja Markennamen von Bugatti bis McNeal. Wo sind denn deutsche „Celebrities“ die von den Deutschen so geliebt werden, das sie vor einem „internationalen“ Bestand hätten. Man schaue sich nur die Couch bei „Wetten dass“ an. Sobald ein Ami reinmarschiert verblassen alle Deutschen auf der Couch und werden zu Statisten degradiert. Das ist das urdeutsche Problem. Seht nach Italien, Frankreich und England. Die Verehren Ihre eigenen Künstler. Solange wir und vor allem die Medien nicht umdenken und uns selbst nicht als gleichberechtigt und ebenso wertig akzeptieren wird auch eine Berlin Fashionweek niemals wirklich akzeptiert werden. Mit solchen Äusserungen unterstreicht Hr. Plein genau dies. Wenn er in Berlin ist fühlt er sich klein der Plein, weil keiner von den ach so tollen Moderedakteuren aus Paris seine Kollektion sehen möchte. Ich habe in Berlin mehr Talent gesehen als an so manchem Ort in der Welt. Wir sollten diese eigentlich in hohem Masse fördern. Kann dies gelingen ? Vorerst nicht, denn dazu müssen die kaufstarken und überaus konservativen vom Krieg geprägten Generationen aussterben. Erst wenn sich die jungen, cosmopolitisch und metrosexuell eingestellten Generationen in kaufkräftige Menschen verwandelt haben wird sich dies ändern, aber bitte lieber Deutscher lerne dich und deine eigenen zu lieben, schaffe deine eigenen Kreationen und schiele nicht immer mit dem linken Auge was die grossen Brüder und Schwester rechts und links machen. Als erfrischendes Beispiel dient Dänemark und Schweden. Herr Plein ist sowieso ein Witz und dessen Meinung sollte uns, wenn überhaupt, periphär tangieren.

  4. Warum regen wir uns auf und verschwenden unsere wertvolle Zeit, tun wir was Sinnvolles!

  5. Er soll doch froh sein, dass es in Deutschland solche Events überhaupt noch gibt und versuchen, solche Veranstaltungen nach vorne zu bringen. Aber so sind die Deutschen: verspotten immer das eigene Land und sorgen dafür, dass wir mit den anderen nicht mithalten können. Das zeugt ja nur davon, wie niveaulos und dumm dieser Mensch ist.

  6. Das muss wirklich ausgerechnet jemand sagen, der lächerlich überteuerte T-Shirts im Hau drauf Design feilbietet und ins Geschäft gekommen ist, weil er merkte, dass damit mehr Geld zu machen ist als mit seinem abgebrochenen Jura Studium? „Jet“ hat das sehr schon zusammengefasst.
    Herr Plein, bleiben Sie in München, und wir in Berlin lästern dann, wenn Ihre Marke den Bach runtergeht, von mir aus gerne schon bald.

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